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November 2018

Festlichkeiten für 175 Jahre Frohsinn Aldingen

Der Gesangverein „Frohsinn“ mit seinem 175. Jubiläum stand am Sonntag dann im Mittelpunkt des Jubiläumswochenendes. Am Morgen lud der Verein zu einem ökumenischen Gottesdienst in die Erich-Fischer-Halle ein. Gestaltet wurde dieser gemeinsam vom evangelischen Pfarrer Dewitz, Pastoralreferent Berner und dem „Caprichörle“ aus Gunningen.  Im Anschluss präsentierten die Jugendorchester I und II des Hohnerklang Trossingen, mit dem Akkordeon und der Mundharmonika, ihr Können und unterhielten die Gäste zur Mittagszeit. In seiner Laudatio für den Jubiläumschor sagte Bürgermeister Ralf Fahrländer: „Musik ist die gemeinsame Sprache der Menschheit, und seit 175 Jahren wird diese Sprache in Aldingen gesungen. Ohne den Gesangverein Frohsinn und den heutigen Projektchor wäre das kulturelle Leben in Aldingen wesentlich ärmer“, fuhr der Bürgermeister fort. Er bemühte den griechischen Gelehrten Aristoteles mit den Worten: „Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu bereiten.“ Das gelinge dem Projektchor ganz besonders gut und er hoffe, auch noch sehr lange, fügte Fahrländer hinzu. Mit einem weiteren Zitat, diesmal von Wilhelm Busch – „lieber ein Onkel, der was mitbringt, als eine Tante, die nur Klavier spielt“ – überreichte er zur Freude des Vereins einen Scheck als Präsent von der Gemeinde. Im Reigen der Ehrungen fuhr Brigitte Jani-Lutz als Vertreterin des Chorverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg fort. Sie lobte den Verein als den ältesten Verein Aldingens, ließ die Geschichte Revue passieren und bezeichnete die Einrichtung des Projektchors als einen mutigen und richtigen Schritt. Weiter lobte sie die seit neun Jahren andauernde, sehr engagierte Arbeit von Monika Kohler als Chorleiterin. Der Vorsitzenden überreichte die Vertreterin des Chorverbandes eine Ehrenurkunde des Deutschen Chorverbandes. Als Vertreter der Aldinger Vereine sprachen Karin Korb und Matthias Frank ebenfalls ein Grußwort an den Verein, den Chor und deren Gäste. Auch sie überreichten dem Verein ein Geschenk. Zum Abschluss der Ansprachen und überbrachten Glückwünsche ehrte Vorsitzende Margita Öfinger  noch drei aktive Sänger für 25 und mehr Jahre aktives Singen im Chor. Mit einem Geschenkkorb bedankte Sie sich bei Arabella Grimm, Hildegard und Jens Landherr für deren Treue und Einsatz für den Verein. Dann ging es wieder musikalisch weiter. Der „Frohsinn“ hatte für den Nachmittag fünf Gastchöre eingeladen, die dem Verein auf unterschiedliche musikalische Weise, von traditionell bis modern, zum Jubiläum gratulierten. Die befreundeten Chöre, PrimAChor Spaichingen, MGV Liederkranz Denkingen, Harmonie Durchhausen, Liederkranz Neufra und der Projektchor Fridingen, sorgten für ein abwechslungsreiches Programm und bildeten so einen schönen Abschluss der Feierlichkeiten.

Text: Projektchor Aldingen


„ABBAkadabra“ mit dem Projektchor – 175 Jahre Frohsinn Aldingen

Erfolgreiches Vereinsjubiläum gefeiert

Auf stolze 175 Jahre kann Aldingens ältester Verein zurückblicken und dieses Ereignis wurde am letzten Oktober-Wochenende groß gefeiert.

Den Auftakt zu den Feierlichkeiten bildete am Samstagabend das Konzert des Projektchores, welcher seit dem Jahre 2004 den aktiven Teil des Vereins bildet. Es war ein viel beachtetes Konzert unter dem Motto „ABBAkadabra – Ein magischer Abend mit ABBA“  und die Erich-Fischer-Halle drohte wegen des starken Besucherandranges aus allen Nähten zu platzen. Dirigentin Monika Kohler hatte dem Chor die Titel mit Ihren Arrangements auf den Leib geschnitten und das Publikum gab Ihr mit teils frenetischem Beifall Recht, dass sie alles richtig gemacht hat. Die große Diskokugel vor der Bühne, sowie die Outfits der Chormitglieder versetzte so manchen Konzertbesucher zurück in die 1970er Jahre, als ABBA Musikgeschichte schrieb. Begleitet wurde der Chor von einer extra für diesen Abend zusammengestellten Band, bestehend aus Patrick Gamper (Gitarre), Jens Kramer (Schlagzeug) und Cedric Biamont (Klavier).

Einige Titel wurden in deutscher Übersetzung vorgetragen, wie zum Beispiel „Durch meine Finger rinnt die Zeit“ („Slipping Through My Fingers“). In dieser Version kam das Stück noch emotionaler daher als in der Originalversion von Abba. Auch „Dancing Queen“ „SOS“ und „Mamma Mia“ wurden mit deutschem Text gesungen. Zu einem besonderen Moment wurde der Titel „Chiquitita“, der als Solo von Monika Kohler und mit der Gitarrenbegleitung von Patrick Gamper dem Publikum zum Besten gegeben wurde. Die Hymne aller Chöre, „Thank You For The Music“ – oder auch „Danke für die Lieder“ – gab es mit einem Solo von Susanna Folk. Das Publikum war restlos begeistert.

Text, Bild: Projektchor Aldingen


Hochkarätige Ehrungen beim Chorverband

„Mein lieber Herr Gesangsverein“

Am letzten Samstag im Oktober ehrte der Chorverband Schwarzwald-Baar-Heuberg in Hochmössingen zahlreiche Sängerinnen und Sänger für langjähriges Engagement, darunter war auch der Vorsitzende des Verbands, Dieter Kleinmann, selbst, er erhielt wie Erika Schmidt (Liederkranz Schwenningen) und Bernfried Müller (MGV Sängerlust Sulzbach) die goldene Ehrennadel des Verbands.

Den Auftakt des Abends übernahm der Musikverein Locherhof, der nicht nur blasmusikalisch, sondern auch sangestechnisch überzeugte. Nach dem Einmarsch der Fahnenträger sorgten die Gastgeber vom MGV Eintracht für fröhliche Stimmung unter anderem mit einem Udo-Jürgens-Medley inklusive Sahnehäubchen, am Klavier souverän begleitet von Alfred Gemsa. Ortsvorsteher Thomas Hartmann klärte schließlich nicht nur über Hochmössingen auf, sondern auch über das geflügelte Wort vom „lieben Herrn Gesangsverein“, das nämlich stammt vom Kaiser Wilhelm I., der seinen Bediensteten für ihre Treue dankte, darunter eben der inzwischen berühmte „Herr Gesangsverein“. Die Anwesenden erfuhren aber auch, dass Hochmössingens Wurzeln bis ins sechste Jahrhundert zurückreichen und hier der älteste Baum Baden-Württembergs steht, eine innen hohle, etwa 600 Jahre alte Linde.

Dieter Kleinmann überreichte dann für zehn Jahre Singen im Jugendchor die Ehrungen an Fabienne Stegmann und Katharina Welte vom Liederkranz Schwenningen und an Robin Müller und Julia Keller vom Frohsinn Rötenberg. Sie alle haben bereits als kleine Kinder mit dem Singen angefangen, Robin Müller sogar als Vierjähriger, und sind nach wie vor begeistert dabei, teils sogar als Solisten. Für 30 Jahre Engagement bekamen Siegfried Franz und Walter Hess vom Frohsinn Fluorn und Gerd Baier, Reiner Bantle und Hans-Peter Glück von der Eintracht Hochmössingen die Ehrung, für 40 Jahre wurden Erich und Roland Fehrenbacher, Oskar Haas, Gerhard Mey, Hubert und Reinhard Moosmann und Pius Kunz vom MGV Sängerlust geehrt. Seit 50 Jahren singen Siegfried Walter von der Eintracht Hochmössingen, Margreth Killig und Marija Krebs vom MGV Holzhausen sowie Gerda Knausberg vom Liederkranz Schwenningen. Ganze 60 Jahre als Sänger und auch anderweitig aktiv sind Bruno Bachmann und Wolfgang Birk vom Frohsinn Fluorn sowie Karl Stofer vom MGV Bühlingen und Hermann Haas vom MGV Sängerlust Sulzbach. Bruno Bachmann engagierte sich außerdem viele Jahre im Vorstand seines Vereins, Wolfgang Birk als Notenwart und Vizechorleiter, Karl Stofer lobte Kleinmann als das wandelnde Archiv des Vereins und des ganzen Orts, und Hermann Haas für seinen großen Einsatz und seine vorbildliche Pünktlichkeit.

Die goldene Ehrennadel erhielt Erika Schmidt für ihr vielfältiges Engagement für den Liederkranz Schwenningen, dem sie nicht nur als Sängerin, sondern auch als Pressewartin und Haus- und Hoffotografin unterstützt und in liebevoller Kleinarbeit die Homepage gestaltet hat sowie als Schriftführerin und Notenwartin tätig ist. Bernfried Müller wiederum ist beim MGV Sängerlust Sulzbach seit 12 Jahren im Vorstand tätig, sorgt mit großer Kreativität für Programmbeiträge und Ansagen bei den Vereinsveranstaltungen und singt seit 27 Jahren im Chor. Die Laudatio für Dieter Kleinmann hielt Brigitte Jani-Lutz, seit vielen Jahren mit ihm im Vorstand aktiv. Sie hob mit großer Freude den großen Einsatz des Vorsitzenden für den Verband seit beinahe 17 Jahren hervor. Kein Weg sei ihm zu weit, „und das, obwohl Ihr seit Februar 2013 in Stuttgart-Rohracker wohnt.“ Die Zukunft und das Überleben der Vereine seien Kleinmann ein großes Anliegen „und so ist das Singen in Chören, vor allem das richtige Singen mit Kindern in Kindergärten und Schulen und die Nachwuchsarbeit in Gesangvereinen Dir eine Herzensangelegenheit.“ Brigitte Jani-Lutz betonte, es sei allerhöchste Zeit für diese Auszeichnung: „Du hast es mehr als verdient!“

Text: Moni Marcel- Bilder: Marcel, Rössler, Schmidt


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