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Allgemein

Casting bei Vocal Challenge Tuttlingen optimal gelaufen!

Erstes Coaching der HalbfinalistInnen von Vocal Challenge Tuttlingen
Keine leichte Aufgabe für die Jury um Debora Vater und Jonas Weisser

Keine einfache Aufgabe hatte die Jury beim Casting der Vocal Challenge Tuttlingen am Samstag. Debora Vater, Jonas Weisser und Patrick Oliver waren schon bei DSDS und The Voice dabei, nun mussten sie selbst, gemeinsam mit Musikschulleiter Alfons Schwab, über das Schicksal der gut 40 TeilnehmerInnen entscheiden. Zweimal verschoben, „wir hatten zwei Jahre Zeit für die Vorbereitung“, so die Organisatorin Uli Groß schmunzelnd auf die Frage, wie lange das denn gedauert hat.

Aufwändig wars offensichtlich, der Raum in der Schillerschule hatte sich wirklich in ein Studio verwandelt, die Wände schwarz abgehängt, Kamera, Laptops, jede Menge Boxen, Bildschirme und Strahler. Entsprechend aufgeregt waren die jungen Sängerinnen und Sänger, denn für das Halbfinale gabs nur etwa halb so viele Plätze wie Casting-Teilnehmer. Immer drei von ihnen durften gemeinsam ins Allerheiligste, das nahm etwas von der Nervosität. Was die Jury hier zu hören bekam, war unglaublich vielseitig: Rockröhren und Ariana Grande-Songs, Selbstkomponiertes und Kopiertes, manches begeisterte, anderes weniger. Die einen bekamen dann gleich die Eintrittskarte fürs Halbfinale, andere gingen leer aus, manche durften am Sonntag am Training teilnehmen und noch hier nochmal bewähren. Hier sorgten Debora Vater, Jonas Weisser und Uli Groß für den Feinschliff in Sachen Gesang und Performance.

Als Höhepunkt wurde die Gruppe in Duette eingeteilt, die sich mit kurzer Vorbereitungszeit auf einen Song einigten und dann die Runde mit unterschiedlichsten Spontanperformances begeisterten. Bereits dies ließ erahnen, welche Highlights die Zuschauer beim Halbfinale erwarten. Im Laufe dieser Woche wird die Songreihenfolge endgültig festgelegt. In den folgenden beiden Wochen erhalten die „Challenger“ intensiven Unterricht bei der Trossinger Gesangslehrerin Anika Neipp und der Stuttgarter Choreografin Anne Albrecht.

Am Samstag, 4. Juni stehen die nächsten Entscheidungen an, dann findet das Halbfinale im Betriebsrestaurant der Firma Aesculap statt. Dieses Mal darf das Publikum mitentscheiden, per Handy und QR-Code.

Das Finale ist dann am Samstag, 25. Juli in der Tuttlinger Stadthalle.

Karten für beide Abende gibt es an der Ticketbox Tuttlingen und allen regionalen Vorverkaufsstellen. Den Link zum Online-Vorverkauf findet man auf der Homepage: www.vc-tut.de

Text, Foto: Moni Marcel


Neueste Infos zur Vocal Challenge Tuttlingen

51 InteressentInnen gab es für den Wettbewerb, von denen 49 zum Casting eingeladen. wurden

Dabei kommen dieses Mal ca. 30 TeilnehmerInnen aus der näheren Umgebung bis zu 35 km,
9 aus Tuttlingen direkt,

4 aus Rottweil,
4 aus Spaichingen,
etliche aus Zimmern, Oberndorf, Wellendingen, Gosheim, Balingen.

Und dann unsere musikalischen „Zuwanderer“ aus Bad Waldsee, Freiburg und Umgebung, aus dem Kinzigtal, Herrenberg und sogar Walldorf bei Wiesloch.

Der Altersdurchschnitt liegt bei 23 Jahren.

Morgen, 07. Mai ist das Casting – wie sind gespannt!!


Vocal Challenge Tuttlingen findet endlich statt

Nach mehreren, Corona-bedingten Verschiebungen findet nun die Vocal Challenge Tuttlingen endlich statt. Mit in der Jury sitzt neben Debora Vater auch Jonas Weisser, der nach seinem RTL-Siegeszug erstmal sein Abi gemacht hat und nun eine Ausbildung beim Sender macht. Derzeit ist der 19-Jährige in die Tanzshow „Let´s Dance“ involviert.

Jonas Weisser nahm bei der 16. Staffel der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ teil und hat es tatsächlich bis in die berühmten Liveshows geschafft. Doch dies war erst der Anfang. Schon von klein auf an hat er von seinen Eltern die Liebe zur Musik mit auf den Weg bekommen und stand schon im Alter von sieben Jahren selbstbewusst auf der Bühne. Seine Mutter erkannte schnell sein Potential und ermöglichte ihm seine musikalische Ausbildung durch Gesangs- und Klavierunterricht. Mit 14 Jahren feierte Weisser mit dem A-cappella-Chor „Wireless!“ große Erfolge. Seine Vorliebe für Songs in Deutsch ist geblieben, auch bei DSDS sang er ausschließlich in seiner Muttersprache. Darüber gelang ihm auch der Durchbruch ins Musikgeschäft, inzwischen hat er einen Vertrag mit AME-Media.

„Mit Musik kann man die Menschen da draußen berühren und Gefühle auslösen, welche nur die Musik offenbaren kann. Ich freue mich als Juror bei der Vocal Challenge Tuttlingen auf Stimmtalente und magische Momente. Ich bin gespannt auf den Kandidaten, der das gewisse Etwas hat!“ so Jonas Weisser.

Den BewerberInnen des Popgesangswettbewerbes wird nicht nur eine Bühne geboten, sondern auch intensive Arbeitsphasen mit tollen Lehrerinnen. Durch Fördergelder der deutschen Chorjugend gelang es dem Orga-Team, unter anderen mit Dozenten wie der Berliner Choreografin Anne Albrecht und der Trossinger Gesangslehrerin Anika Neipp zusammenzuarbeiten. In intensiven Arbeitsphasen mit kostenlosem Unterricht erhalten die jungen Stimmtalente den notwenigen Schliff, um für die Halbfinal- und Finalshows im Juni Bestleistungen bieten zu können.

Außerdem konnte die A Cappella-Band “Onair“ als musikalische Schirmherrin gewonnen werden: Sie wird nicht nur Patrick Oliver, den Vocal Percussioner der Band, in die Jury entsenden, sondern bietet bei ihrem Auftritt am 10. Juli beim Honbergsommer der/m Gewinner/in des Wettbewerbs die Möglichkeit, gemeinsam mit „Onair“ und dem Pop-Chor “Wireless” auf der Bühne zu stehen. „Onair“ gehört zur internationalen Spitze der Vokalformationen. Für ihre gesangliche Intensität und Perfektion, ihre kunst- und kraftvollen Arrangements sowie ihr innovatives Sounddesign wurde die Band mit zahlreichen renommierten Musikpreisen in Europa, Asien und den USA ausgezeichnet. 2020 wurden sie als erste A Cappella Band überhaupt für das Erfolgsformat  „The Voice of Germany“ zugelassen und sang sich dort bis in die Sing-offs.

 

Halbfinale:  04. Juni 2022, neue Kantine der Fa. Braun/ Aesculap

Finalshow:  25. Juni 2022, Stadthalle Tuttlingen

Mehr Infos gibt´s hier: www.vc-tut.de

 


Offenes Chorsingen am 22.Mai in Holzhausen

Herzliche Einladung zum
offenen Chorsingen
Datum: Sonntag, 22.05.22
Ort: Panoramahalle Holzhausen
Uhrzeit: ab 14.00 Uhr
Willkommen liebe S-A-T-B-Stimmen zum ca. 90 minütigen gemeinsamen Singen verschiedener bekannter (und neuer) Chorlieder mit anschließender bewirteter Gemütlichkeit!
Für die Planung bitten wir herzlich um Anmeldung bis 07.05.22 bei Burghart Gramoll mgv.holzhausen@yahoo.de
Veranstalter: Chorverband SBH
Leitung: Judith Lang-Rutha, Dennis Heitinger und Judith Abele-Rothenhäusler.
Weitere Veranstaltungen in Rottweil und Tuttlingen werden folgen!


Seit 20 Jahren ist Dieter Kleinmann Vorsitzender des Chorverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg

Dafür gab es bei der letzten Vorstandssitzung großen Dank und einen ebenso großen Geschenkkorb, den die dienstälteste Vorstandsfrau Brigitte Jani-Lutz überreichte, vollgefüllt mit lauter regionalen Leckereien inklusive einer Flasche Speiseöl.
Doch man war nicht zum Feiern zusammengekommen, allerhand gab es zu besprechen. So ging es zunächst um den Krieg in der Ukraine und die Frage, wie auch die Chöre hier helfen können. Zwei tun es bereits, die Mädchenkantorei Rottweil gab am vergangenen Sonntag ein Benefizkonzert, der Mädchenchor Rottweil singt am Palmsonntag auf dem Dreifaltigkeitsberg und spendet an Ärzte ohne Grenzen für ihren Einsatz im Kriegsgebiet. Zudem sind mehrere Chöre derzeit dabei, die hier angekommenen Flüchtlingskinder in ihre Arbeit zu integrieren – Singen ist bekanntlich ein hilfreiches Mittel der Völkerverständigung und funktioniert auch über Sprachgrenzen hinweg.
Mit Verbandschormeisterin Judith Lang-Rutha besuchte Dieter Kleinmann ein Informationstreffen des Schwäbischen Chorverbandes, und er hatte gute Nachrichten mitgebracht: Die umstrittene Strukturreform wirkt sich auf unseren Verband nicht aus. An der Zusammensetzung des Chorverbandes Schwarzwald-Baar-Heuberg, so Kleinmann, ändert sich nichts.

Wie man den darbenden Chören, vor allem denen im Kinder- und Jugendbereich, unter die Arme greifen kann, das wurde eingehend diskutiert und beschlossen, mit einer erneuten Telefonaktion die Sorgen und Nöte abzufragen und Hilfe anzubieten. Das wird allerdings nicht gleich geschehen, vorerst sollen die Chöre Zeit haben, sich nach der Pandemie wieder neu zu sortieren. Die Ideen für gemeinsame Projekte sind weiterhin da, das Musical „Freude“ oder ein Wochenende in der Rottweiler Jugendherberge mit Flashmob-Auftritt auf dem Wochenmarkt. Aber man war sich einig: Jetzt ist nicht die richtige Zeit dafür. Aber für gemeinsames, offenes Singen für jeden, der Lust hat, schon. Das organisiert jetzt Judith Abele-Rothenhäusler für den Raum Sulz. Es soll am 22. Mai in Holzhausen stattfinden – an einem Sonntagnachmittag mit Kaffee und Kuchen. Ein weiteres ist am 3. oder 10. Juli im Raum Rottweil oder Tuttlingen geplant.

Fest steht der Chorverbandstag am 16. Juli im evangelischen Gemeindehaus in Tuttlingen, bei dem Dieter Kleinmann auch die goldenen Ehrennadeln an mehrere verdienten Mitglieder überreichen und Geschäftsführerin Monika Koch mit der goldenen Ehrennadel des Schwäbischen Chorverbandes ausgezeichnet wird.
Ein eigener Ehrentag ist dann für Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres geplant.

Text: Moni Marcel, Bilder: Monika Koch


„Der Etwas Andere Chor“ Tuttlingen präsentiert Perlen der Filmmusik

Am Samstag, 30.04.22 meldet sich „Der Etwas Andere Chor“ nach  der langen
Corona-Zwangspause mit populären Songs aus dem Metier der Filmmusik
zurück! Um 20.00 Uhr erklingen in der Möhringer Angerhalle u.a. Highlights
aus „Rocketman“, „James Bond 007“, „Hair“ und diversen Walt Disney –
Produktionen.
Für besondere Farbtupfer sorgen talentierte Tuttlinger
Nachwuchs-Vokalistinnen mit Titeln wie „Alexander Hamilton“, „Youth“ und
„You’ll be in my heart“.
Die Band “Four Fun” um Marco Schorer sorgt für die
virtuose instrumentale Begleitung. Die Gesamtleitung obliegt Joachim Brenn.
Ganz nebenbei feiert der Chor mit seinem Konzert auch noch sein 30-jähriges
Jubiläum!

Eintrittskarten gibt es ab sofort in der Ticketbox und in der Tuttlinger
Geschäftsstelle der VHS!


Den Chören aus der Krise helfen / Verbandstag in den Sommer verschoben

Bei einer digitalen Sitzung beriet der Vorstand des Chorverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg Ende Januar  darüber, wie den darbenden Chören aus der Krise geholfen werden kann. Denn klar ist:  Fast alle Chöre haben haufenweise Sänger verloren, manche denken ans Aufhören, und das derzeit vorgeschriebene Singen mit Maske macht auch keinen Spaß.

Doch zunächst wurde festgelegt, dass der Chorverbandstag in den Sommer verlegt wird, er ist nun für den 16. Juli in Tuttlingen geplant, in der Hoffnung, ihn dann in Präsenz veranstalten zu können. Am selben Tag findet auch der Chorverbands-Jugendtag statt, bei dem die Probleme noch größer sind.
Denn Kinder- und Jugendchöre gibt es immer weniger. Hier soll nun ein konstruktiver Austausch stattfinden, denn einzelne Chöre wie der Spaichinger Kinderchor oder auch ein Projekt in Konstanz vermelden entgegen dem Trend eine recht gute Resonanz. Im Gespräch wollen sich Vorsitzender Dieter Kleinmann und Jugendbeauftragter Torsten Litla zusammen mit den Verantwortlichen für Kinder- und Jugendchöre im Chorverband   mit den Spaichingern und Konstanzern austauschen und Ideen entwickeln, wie man die Kinder- und Jugendchöre seitens des Verbands unterstützen könnte.

Diskutiert wurde auch darüber, wie Sänger aus aufgelösten Chören anderswo Anschluss finden könnten, und schließlich war es der Vorschlag von Judith Abele-Rothenhäusler, regional offene Sing-Chorangebote zu machen, der am meisten Anklang fand. Viele Sorgen und Nöte der Chöre der Region haben sich die Vorstandsmitglieder in den letzten Wochen angehört, sie haben mit sämtliche Chorvorständen das Gespräch gesucht, was gut ankam. Alle hätten sich gefreut, dass sich der Vorstand bei ihnen meldete, so Geschäftsführerin Monika Koch. Auch das will man im Mai und Juni erneut machen, „wir wollen den Vereinen und Chören ja helfen!“, betonte Vorsitzender Kleinmann.

In Sachen Fortbildungen hakt es derzeit, wie Monika Koch betonte. Zwar sei der Kurs für digitale Chorproben mit Uli Groß sehr gut angenommen worden, für alle anderen Angebote habe sich aber niemand angemeldet. Deswegen soll es weitere Fortbildungen erst im kommenden Jahr geben, bzw. wird man Fortbildungen vom Schwäbischen Chorverband und von der Deutschen Chorjugend verstärkt bewerben.

Indessen kümmert sich Raimund Kupferschmid zusammen mit Brigitte Jani-Lutz um die Geschichte des Verbands, diese sei ja gerade den Jüngeren nicht bekannt. Der Ehrentag und das Ehrencafé werden wieder einmal verschoben

Text: Moni Marcel


Neuerscheinung der CD Erwartung vom Mädchenchor Rottweil

Adventlich- weihnachtliche Chormusik aus verschiedenen Jahrhunderten

Als 5. CD hat der Mädchenchor Rottweil erstmalig eine neue CD mit adventlich-weihnachtlicher
Chormusik aus verschiedenen Jahrhunderten aufgenommen, die den Titel ‚Erwartung‘
trägt. Warten-Spannung-Hoffnung… menschliches Miteinander ist ohne Erwartung,
ob erfüllte oder enttäuschte, kaum vorstellbar.
Im christlichen Jahreskreis ist die Adventszeit eine besondere Zeit der Erwartung. Dass gerade
Chormusik diese Erwartung durch die Jahrhunderte hindurch auf stilistisch vielfältige
Weise spiegelt, zeigt der Mädchenchor Rottweil mit dieser Advents-und Weihnachts-CD ausdrucksvoll
und klangvoll.
Dabei sind Chorwerke ausgehend von der Zeit der Gregorianik, über den Barock
(Johann Hermann Schein, Heinrich Grimm, Andreas Hammerschmidt, Johann Sebastian Bach),
die Zeit der Romantik ( Josef Rheinberger), bis zur Modernen (Alan Wilson, Ola Gjeilo,
Erich Whitacre und Michael Engelhardt) zu hören.
Neben a-cappella Stücken wird der Mädchenchor in den Chorstücken mit Orgel,
Flügel oder Percussions begleitet.
Die Texte der Chorstücke beschreiben die adventliche Erwartung, die winterliche stimmungsvolle
Natur und die weihnachtliche Freude über die Geburt Jesu.

Bestellung über die Homepage: www.maedchenchor-rottweil.de

Text: Mädchenchor Rottweil


Chorverband Schwarzwald-Baar-Heuberg: Vereine brauchen Unterstützung „Wollen offenes Ohr für Sorgen und Nöte haben“

Der Vorstand des Chorverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg zeigte sich bei seiner letzten Sitzung vorsichtig optimistisch hinsichtlich der Planung von Veranstaltungen, trotz rasant steigender Corona-Fallzahlen. So plant man den Chorverbandstag am 19. März in Tuttlingen in Präsenz, allerdings soll das Programm so kurz wie möglich gehalten werden. Ob man gemeinsam singen kann wie bisher, bleibt offen. „Wir schauen, wie es dann aussieht“, so Geschäftsführerin Monika Koch. Auf jeden Fall möchte der Vorsitzende Dieter Kleinmann die Goldenen Ehrennadeln übergeben, was eigentlich letztes Jahr schon passieren sollte.

Diskutiert wurde dann die vom Vorstand des Schwäbischen Chorverbands (SCV) geplante Strukturreform. Diese soll dazu führen, dass in allen Regionalverbänden einheitliche Standards eingeführt werden. So sollte jeder Regionalverband eine eigene Jugendordnung und Jugendkasse haben, sich verstärkt um Kooperationen zwischen Vereinen und Schulen bemühen, eine schlagkräftige Geschäftsstelle für die Mitglieder einrichten, damit so manche Arbeit dann von ehrenamtlichen Schultern genommen wird. Dieter Kleinmann betonte, dass diese Einführung von Standards für den Chorverband Schwarzwald-Baar-Heuberg keine große Umstellung bedeutet, da sie hier fast alle schon umgesetzt sind. Anders sieht es aus mit der vom Schwäbischen Chorverband gewünschten Zusammenlegung von Regionalverbänden. Dieses Vorhaben stößt bei den Verbänden und Vereinen auf Widerstand. „So etwas muss von unten nach oben kommen, nicht von oben angeordnet werden“, meinte Dieter Kleinmann. Dabei kann er sich durchaus Kooperationen in der Jugendarbeit, bei Konzerten und auch bei den Geschäftsstellen vorstellen.

Derzeit sind ohnehin andere Dinge wichtiger, vor allem der Kontakt zu den Vereinen und Chören vor Ort, die nun erneut in der Situation sind, dass sie nicht oder nur unter hohen Auflagen proben können. So gibt es bereits erste Vereine, die ans Aufgeben denken. Daher beschloss der Vorstand nun, mit allen Vereinen Kontakt aufzunehmen, die Situation vor Ort abzufragen und Hilfsangebote zu machen. Manche Chöre sind nämlich recht kreativ, und davon könnten die anderen profitieren: Sie halten den Kontakt untereinander durch WhatsApp-Gruppen, bringen den SängerInnen kleine Geschenke vorbei oder planen Sing-Aktionen im Freien. Zudem bietet der Schwäbische Chorverband fachliche Beratung an. Der Appell des Vorstands: „Nicht gleich aufgeben!“ So könne ein Verein die Arbeit für bis zu drei Jahre ruhen lassen, „in dieser Zeit kann man dann Neues planen“, so Monika Koch. Man müsse digitaler werden, „und hier kann man auch die jungen Leute miteinbeziehen, die sich mit der Technik besser auskennen.“ Dieter Kleinmann fasste es so zusammen: „Wir wollen den Vereinen klar machen, dass wir ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Nöte haben.“

Text:  Moni Marcel


Gelungener Liederabend in der Leintalhalle vom Liederkranz Frittlingen

Frittlingen, 6.11.2021

Trotz verschärfter Corona Vorschriften konnten wir viele Besucher begrüßen.
Nach langer Abstinenz fieberten sowohl die Sänger, wie auch die Zuhörer dem lang ersehnten Gemeischaftserlebnis entgegen.
Das Publikum konnte endlich wieder einmal einen entspannten Abend genießen.
Die Mischung, Duo Fracksausen, Christian aus Tirol und dem Männergesangverein war perfekt.
Die Liederauswahl sorgte dafür, dass sofort der Funke auf die Zuhörer übersprang. Wer die Schlager/Lieder kannte sang, schunkelte oder klatschte rhythmisch mit.
Den Anfang machte der Männergesangverein mit einem Potpourri aus früheren Auftritten.
Das Duo Fracksausen –nach Aussage unseres Vorstandes inzwischen erwachsen- begeisterte durch ihre hintergründigen ehrlichen Lieder über die Wechseljahre von Frau und Mann. Auch die typisch schwäbischen Gerichte wurden musikalisch dargeboten und waren vom Feinsten.
Unser Christian aus Tirol mit seinen Liedern über Tirol, das Tiroler Land und Nix Amore waren weitere Höhepunkte.
Der Männergesangverein stellte im letzten Programmteil des Abends einige Lieder aus dem kommenden Konzertprogramm 2022, welches unter dem Thema Freiheit aufgeführt wird, vor.
Erst nach mehreren Zugaben von Christian, dem Duo Fracksausen und dem Männergesangverein endete der gelungene, harmonische Abend.
Es däd mi gräba, wenn i ned dabei gwesa wär.

Text, Bild: Liederkranz Frittlingen


Die Proben gehen wieder los!!

Als erstes hat sich Andreas Puttkammer vom Mädchenchor Rottweil mit den Bestimmungen auseinandergesetzt, und nach mehrmaligen Telefonaten mit den Verantwortlichen bei der Stadt Rottweil grünes Licht für die Probe im Freien erhalten.


Chorverbandstag erstmals digital, sogar mit gemeinsamem Singen

Vorstand einstimmig wiedergewählt / Interessante Fortbildungen im Angebot

Es war eine Premiere: Der Verbandstag des Chorverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg (CVSBH) fand am 20.03.2021 erstmals komplett digital statt. Und es hat bestens funktioniert, auch dank der hervorragenden Vorbereitung von Johannes Pfeffer, Felix Herrmann und Nina Ruckhaber von den Black Forest Voices aus Freiburg, die sowohl den Testlauf am Donnerstagabend als auch die eigentliche Veranstaltung technisch begleiteten, moderierten und manch einen Teilnehmer mit viel Geduld durch das Programm lotsten. Vorsitzender Dieter Kleinmann dankte aber auch Geschäftsführerin Monika Koch, die ebenfalls viel Mühe und Zeit in die Vorbereitung der Veranstaltung gesteckt hatte, die nicht nur digital abgehalten werden, sondern auch den ausgefallenen Verbands- und Jugendtag 2020 mit einbeziehen musste.

 

Die Berichte

Um den Ablauf kompakt zu halten, hatten die Vereine die Berichte des Vorstands schon vorab zugeschickt bekommen. Vorsitzender Kleinmann blickte darin auf 2019 zurück, wo es einen erfolgreichen Vizechorleiterlehrgang mit elf Teilnehmern gab, Ständchen zu runden Geburtstagen und anderen Anlässen, Vereinsjubiläen in Mühlheim und Seedorf und natürlich den Höhepunkt: Das Chorprojekt „Lass die Moleküle swingen“ mit einem tollen Konzert in Rottweil und einem Auftritt beim Chorfest in Heilbronn. Unter der Leitung von Helmut Cromm und mit dem Hilde Pohl-Trio wurde das zu einem swingenden Erfolg, alles weitere fiel dann Corona zum Opfer.

74 Chöre sind im Verband aktiv, wie Geschäftsführerin Monika Koch berichtete, 23 Vereine machen Kinder- und Jugendarbeit mit über 30 jungen Chören, 2435 Sänger gibt es, 508 davon Kinder und Jugendliche. Viel zu tun gab es auch mit der Pflege der Webseite, den Vereinszuschüssen, der Umplanung von Veranstaltungen wegen der Pandemie und der Unterstützung in Sachen Transparenzregister.

Wenig bis keine Resonanz gab es auf die Angebote des Jugendbeirats, das berichtete Thomas Schneider: Zu den Stammtischen kam keiner, das Musical „Freude“ wurde nach einer ersten, sehr schönen Probe durch Corona gestoppt. Immerhin vier Vereine, Wurmlingen, Zimmern ob Rottweil, Winzeln und Oberndorf waren mit ihren Kinder- und Jugendchören dabei, und man hatte viel Spaß. Weitere Ideen sind da: gemeinsame Spielenachmittage, Straßenmusik, Auftritte auf Marktplätzen, es sei allerdings schwierig, wenn von den Vereinen keine Rückmeldung komme, so Schneider.

Verbandschormeisterin Judith Lang-Rutha warb für das Caruso-Projekt: Damit werden Kindergärten und Kindertagesstätten für das so wichtige Singen mit Kindern ausgezeichnet. Sie warb dafür, die Kindertageseinrichtungen vor Ort darauf anzusprechen und auch für das nächste Vizechorleiter-Update, das für Ende des Jahres geplant ist. Zudem freute sie sich über das Mitsing-Chorvideo des Konstanzer „Chorohnenamen“ und das Webinar von Uli Groß, die zeigte, wie Chorproben digital möglich sind. Sie warb auch für die neue Struktur der Chorleiterausbildung, die jetzt bis zur Möglichkeit, an der Musikhochschule in Trossingen zu studieren, führt.

 

Zusammen singen,

auch das ging am Samstag digital: Das als Stapelsong vom Chor Cantutti der Chorgemeinschaft Tuttlingen mit Uli Groß aufgenommene „Ich bin ganz Chor“ wurde eingespielt, und wer mochte, sang vor seinem Rechner mit. „Ein Verbandstag ohne Singen wäre kein Verbandstag“, konstatierte Dieter Kleinmann.

 

Die Wahlen

Digital wurde dann auch abgestimmt, was recht flott ging.
Die Entlastung des Vorstands,
die Wiederwahlen von Dieter Kleinmann als Vorsitzendem,
Brigitte Jani-Lutz und Joachim Walter als Stellvertretern waren einstimmig, ebenso die Wahl von Raimund Kupferschmid, der als weiterer Stellvertreter kandidierte.
Einen Schriftführer gibt es nicht, den Job teilt sich der Vorstand.
Schatzmeisterin Monika Koch wurde einstimmig bestätigt,
in gleicher Weise Chormeisterin Judith Lang-Rutha als Verbandschormeisterin und Moni Marcel als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit.
Als Beisitzer wurden Judith Abele-Rothenhäusler, Gabriela Gollasch, Dennis Heitinger, Michael Leuchsner, Claus Penalver, Cornelia Schöntges, Frank Schlotterbeck und Karl-Heinz Villinger gewählt,
Kassenprüfer bleiben Günther Buchholz und Jürgen Eßlinger.
Auch eine vom Finanzamt geforderte Satzungsänderung ging einstimmig über die Bühne.
Der nächste Chorverbandstag wird – dann hoffentlich präsent – am 19. März in Tuttlingen stattfinden, auch da war man sich einig.

Torsten Litla aus Seedorf ist nun der neue Chorjugendvorsitzende, weitere Mitstreiter ließen sich nicht finden.

Dieter Kleinmann dankte Herbert Schaz, Manfred Moser, Manuela Lebeau und Thomas Schneider für ihr langjähriges Engagement im Verband. Sie hatten ihre Geschenke schon im Vorfeld zugeschickt bekommen.

 

Monika Koch ging auf das Transparenzregister ein: „Wir kommen nicht drumherum, die Rechnungen zu bezahlen.“ Sie habe mehrfach versucht, sich dort einzuloggen, ohne Erfolg. Sobald sie sich hier durchgearbeitet habe, werde sie den Vereinsvorständen zeigen, wie es mit der Befreiung davon ab 2021 funktioniert.

 

Die Fortbildungen

Die Black Forest Voices bieten mehrere Fortbildungen an, „Popgesang leicht gemacht“ und „Flow in der Chorprobe“. Auch der Verband plant Fortbildungen, darunter „Von Ideen, die Flüüügel verleihen“ mit Uli Groß und eine mit Ellen Strauß-Wallisch zur Kooperation Schule-Verein.

Text: Moni Marcel; Bild: Monika Koch

 


Digitaler Chorverbandstag eine Herausforderung

Workshop zum digitalen Chorproben findet großes Interesse

Der bevorstehende Chorverbandstag stand im Mittelpunkt der letzten Sitzung des Verbands-
Vorstands. Denn auch der soll am 20. März ab 14 Uhr digital stattfinden, und das wird eine
technische Herausforderung. Unterstützung bekommt der Chorverband Schwarzwald-Baar-Heuberg
(CV SBH) dabei vom Schwäbischen Chorverband, wo man sich damit schon auskennt.
Geschäftsführerin Monika Koch lud alle Vereine ein, im Vorfeld einen Testlauf zu machen. Dieser
findet am 18. März um 19.30 Uhr statt. Die Herausforderung dabei ist, dass die Vereinsvertreter
digital abstimmen werden. Der Vorstand einigte sich auch darauf, den Chorverbandstag 2022 am 19.
März im evangelischen Gemeindehaus in Tuttlingen zu veranstalten – davon ausgehend, dass dann
Präsenzveranstaltungen endlich wieder möglich sind.

Monika Koch teilte mit, dass der Workshop mit Uli Groß zum Thema digitale Chorproben eine
erstaunliche Resonanz gefunden hat. Angedacht ist außerdem ein Workshop mit Ellen Strauß-
Wallisch. Der hätte schon im letzten Jahr stattfinden sollen, fiel dann aber Corona zum Opfer. Nun
soll es eine virtuelle Version geben. Thema ist die Stärkung von Kinder- und Jugendchören, denen es
in der Krise besonders schwer fällt, ihre Schäfchen zusammenzuhalten. Ellen Strauß-Wallisch hat da
allerhand gute Tipps, wie man junge Sängerinnen und Sänger gewinnen, motivieren und dafür auch
Fördergelder bekommen kann. Im kommenden Jahr will der Verband dann auch wieder den
Vizechorleiterlehrgang anbieten.

Die Geschäftsführerin berichtete zudem, dass das Online-Singen des Konstanzer „Chorohnenamen“ –
der Verein gehört inzwischen zum Chorverband Schwarzwald-Baar-Heuberg – hervorragend
angenommen wurde, so dass keine zusätzlichen Sänger und Sängerinnen mehr teilnehmen können.
„Digital läuft besser als gedacht“, kommentierte Verbandsvorsitzender Dieter Kleinmann. Thema der
Sitzung war auch das Transparenzregister der EU, in dem auch gemeinnützige Vereine gelistet sind,
die sich hier befreien lassen können. Dies allerdings ist mit großem bürokratische Aufwand
verbunden. Verbandsvorsitzender Dieter Kleinmann wird den Vereinen diesbezüglich eine
entsprechende Hilfestellung anbieten.“ Aber es gab auch gute Nachrichten::Das Land schüttet wieder
Corona-Fördergelder an die Vereine aus, wovon auch die Verbandsmitglieder profitieren können.

Text: Moni Marcel


Chorverband bietet Workshop für digitale Chorproben – Aktive Neuzugänge aus Konstanz und Freiburg

Bei der ersten digitalen Sitzung des Chorverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg (CVSBH) in
diesem Jahr beschloss der Vorstand, einen Workshop anzubieten, in dem die Chorleiter lernen,
wie es möglich ist, Chorproben auch digital durchzuführen. Denn dass den Sängern und
Dirigenten das gemeinsame Proben sehr fehlt, und es auch so bald wohl noch nicht möglich sein
wird, betonte Geschäftsführerin Monika Koch. Wie man zusammen singen kann, ohne sich
wirklich zu treffen, das hat Uli Groß erfolgreich mit ihren Chören ausprobiert. Sie wird im am
20.Februar ihre Erfahrungen und Tipps weitergeben. Den Vorstandsmitgliedern erzählte Uli
Groß, die auch den bekannten Chor Wireless leitet, von anfänglichen technischen
Schwierigkeiten. So wurde das Klavier vom Computerprogramm als Störfaktor wahrgenommen,
ein E-Piano verschaffte dann aber Abhilfe. Die Chormitglieder bekommen im Vorfeld die Noten
als PDF-Datei zugeschickt, und nun können die einzelnen Register gemeinsam proben und der
Chor sich auf die nächsten Auftritte vorbereiten. Die Sänger hätten mit der Zeit ihre Scheu vor
dem Singen am Computer und mit Kopfhörern verloren, erzählte Uli Groß, und dass es mit den
eingesetzten Übefiles inzwischen richtig toll klappe. Auch sei sie dabei, die Sänger ihre Stimmen
einsingen zu lassen und dann zusammenzuschneiden. Und das digitale Proben klappe nicht nur
bei den jungen Sängern, auch die älteren seien vermehrt dabei. „Ich habe auch die Kinder von
Sängern angesprochen, ob sie ihren Eltern helfen können.“ Der Vorstand einigte sich darauf,
den Verbandschören eine gemeinsame Aufnahme des Liedes „Ich bin ganz Chor“ (Sieger des
Kompositionswettbewerbs des Chorverbandes 2011) anzubieten. Ein Tontechniker wird dann
das Ganze zusammenschneiden, so dass sich alle Sängerinnen und Sänger des Chorverbandes
dieses Lied herunterladen können.
Monika Koch berichtete vom Neuzugang, den Black Forest Voices, die im vergangenen Jahr ihr
Festival komplett digital abhielten. „Wir freuen uns, dass ein so aktiver Chor zu uns gekommen
ist“, so die Geschäftsführerin. Eine digitale Fortbildung der Black Forest Voices wird demnächst
in Trägerschaft des CVSBH angeboten. Auch der „Chorohnenamen“ aus Konstanz, der jetzt
Mitglied des Verbands wurde, ist in diesen Zeiten aktiv, probt digital und arbeitet an einer
Aufnahme von „Thank you for the music“.
Der Chorverbandstag 2021 – Corona bedingt – auch der Chorverbands- und Jugendtag 2020
wird, so Verbandsvorsitzender Dieter Kleinmann, am 20. März 2021 digital stattfinden. Die
anstehenden Vorstandswahlen finden für den Vorstand lediglich für zwei Jahre und für den
Jugendvorstand für ein Jahr statt. Die Entlastung als auch die Wahlen können, so der Justitiar
des Schwäbischen Chorverbandes, Rechtsanwalt Heieck, auch „online“ stattfinden.

Der Vorstand beschloss schließlich, den Chorverbands- und Jugendtag im März 2022 in
Tuttlingen auszutragen.
Mehr dazu unter www.chorverbandsbh.de

Text: Moni Marcel


E-Seminar mit Uli Groß- Praktische Anleitung zur Online-Chorprobe

Für viele ist der Chorgesang das wichtigste Hobby, um aus dem Alltag zu entfliehen und nebenbei noch gleichgesinnte Freunde zu treffen. Die räumliche Trennung von den Chorkolleg*innen fühlt sich an wie ein Stranden auf einer einsamen Insel.

Und doch gibt es auch jetzt Möglichkeiten, seine Sängerfreunde online wiederzusehen und auch sinnvoll und gezielt mit der Chorliteratur vorwärts zu kommen.

Uli Groß, selbst Chorleiterin mehrerer Chöre im Kreis Tuttlingen, wird Ihnen eine Reihe von Möglichkeiten an die Hand geben, wie man eine Probe im virtuellen Raum angenehm und musikalisch zielgerichtet gestalten kann. Das umfasst Probentechniken am Bildschirm, aber auch Mittel, die man zur Ausgestaltung der Probe nutzen kann. Dabei soll auch auf Techniken zur Erstellung von chorischen Übefiles eingegangen werden.

Termin: Samstag, 20.Februar 2021, 17.00 , Dauer ca. 90 Minuten

Nach dem Kurs erhalten Sie per Email ein Handout :

– Technische Anforderungen
– Wie mache ich ein Übefile (Vorgang, Programme)?
– Wie funktioniert die Zuspielung von Audioquellen?
– Bildschirmfreigabe üben
– Auflistung verschiedener Online-Probentechniken

Infos und Anmeldung unter https://www.chorverbandsbh.de/veranstaltungen/seminare-cv-sbh/


Chorgemeinschaft Frohsinn Schramberg – 40 Jahre Frauenchor

Rückblick am Jahrestag der Gründung: 13. November 1980

In diesen Tagen jährt sich der Gründungstag des Frauenchores der Chorgemeinschaft Frohsinn Schramberg zum 40. Mal! Es waren 20 sangesinteressierte Damen, die dem damaligen Aufruf der Vereinsführung gefolgt sind und sich am 13. November 1980 im Nebenzimmer des Gasthauses Bären, zur ersten Probe getroffen haben. Vor 40 Jahren leitete Hans-Martin Werner, ein junger Musik-Student, der zu den Donnerstagsproben eigens von Mannheim nach Schramberg fuhr, erfolgreich den Frohsinn-Chor.

In diesen 4 Jahrzehnten seines Bestehens erlebte der Chor einige Höhepunkte, zu denen sicherlich besondere Konzert-Auftritte zählen, zusammen mit allen Frohsinn-Chorformationen. Besonders erwähnenswert sind, neben den üblichen Jahreskonzerten, das 1. Burgkonzert auf Hohenschramberg oder das Konzert im Schramberger Schloss. Es folgten Auftritte bei Chorreisen, z.B. nach Hirson, oder beim Europäischen Freundschaftstreffen 1986 hier in Schramberg. In der jüngsten Zeit waren es Auftritte im Spitteltreff und die regelmäßige Mitwirkung bei den 1000-Sterne-Konzerten in der Adventszeit.
Der 1876 als reiner Männerchor gegründete Frohsinn Schramberg hat in seiner Vereinsgeschichte vielfältige Herausforderungen gemeistert. Rückblickend waren es drei wesentliche Entscheidungen, die das Überleben des Chores sicherten. Fehlender Nachwuchs zwangen dagegen bereits drei etablierte Chöre, allein in Schramberg, sich aufzulösen. Darunter auch einer der ältesten Vereine, der Liederkranz Waldmössingen. Diesem zu beobachtendem Chorsterben konnte der Frohsinn durch rechtzeitige und vorausblickende Weichenstellungen entgegenwirken.

 

Frauenchor der Chorgemeinschaft Frohsinn Schramberg , zusammen mit Chorleiter, Hans-Martin Werner, und Vorstand Arnhold Budick. Die Aufnahme entstand im Jahr 1986 an der Steige, aus Anlass des 110-jährigen Vereinsjubiläums  > Foto-Kasenbacher

 

Dazu zählt sicherlich die vor 40 Jahren getroffene Entscheidung in einem von Männern dominierten Gefüge einen selbständigen Frauenchor anzugliedern. Es war damals nicht leicht die Herren Sänger zu bewegen für die Neu-Gründung und für die damit verbundene Namenskorrektur, vom Männergesangverein zur Chorgemeinschaft Frohsinn Schramberg, ihre Zusage zu geben. Im Rückblick zeigt sich, dass es aber gerade auch Sängerinnen waren, sie sich in den Vereinsgremien engagierten und so die seitherige Vereinsgeschichte wesentlich mitgestalteten.

Die Angliederung eines Jugendchores war ein weiterer Schritt. Dann die Gründung eines eigenen Projektchores, der sich später „Confetti – Chor and More“ nannte. Damit wurde richtigerweise die Chance gesehen, eine neue Chorformation, mit modernerem Liedgut, als gemischten Chor langfristig zu etablieren. Seit 2001, rechtzeitig zum 125 – jährigen Jubiläum, sind im Emblem des Vereins 5 Sterne enthalten, jeder davon steht für eine eigene Chorformation. Heute singen im Confetti-Chor rd. 40 Sängerinnen und Sänger. Dagegen schrumpfte die Zahl der Aktiven im seitherigen Frauen- und Männerchor auf zusammen gerade mal rd. 25 Personen. In der Zeit um das 110-jährige Vereinsjubiläum, im Jahre 1986, waren es noch nahezu 100 Sängerinnen und Sänger.

Inwieweit die jüngste Herausforderung, die Corona-Pandemie gerade auch beim Frohsinn Schramberg, gemeistert werden kann, wird sich zeigen. Chorgesang und das Singen stellt gerade bei diesem Virus ein besonderes Risiko dar. So musste seit März diesen Jahres der Probenbetrieb, nahezu komplett eingestellt werden. Es ist zu befürchten, dass sich dieses nachhaltige Ereignis auf die Strukturentwicklung im gesamten Chorwesen negativ auswirkt.

Die Mitglieder der Chorgemeinschaft Frohsinn Schramberg hoffen, dass die Freude am Singen erhalten bleibt, damit im nächsten Jahr 20 Jahre Confetti-Chor und 2026 der 150. Geburtstag des Frohsinn gefeiert werden kann.

Schramberg, im November 2020
Arnhold Budick


Liederkalender in Seedorf übergeben

Würdigung der langjährigen Kooperation zwischen dem MGV Harmonie Seedorf und der Grundschule Seedorf durch den Chorverband Schwarzwald-Baar-Heuberg 1186 e.V.

Eigentlich hätte, wäre, wollte, sollte… dann eben anders!

So viele Vereinsaktivitäten im ganzen Land mussten in diesem Jahr abgesagt oder verändert werden. So auch der für den 14. März angesetzte Chorverbands- und Jugendtag 2020 des Chorverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg 1886 e.V., welchen unser Verein im März dieses Jahres durchführen wollte. Die Vorbereitungen waren getroffen, doch aus bekannten Gründen wurde der Verbandstag im März abgesagt und auf das nächste Jahr verschoben. Im Rahmen dieses Verbandstreffens sollte die langjährige Kooperation zwischen der Grundschule und unserem Verein gewürdigt werden. Ein Auftritt des Schulchors der Grundschule Seedorf war fest im Programm eingeplant. Zudem wäre bei diesem Anlass ein Liederkalender als anerkennende Geste durch den Chorverband an die Grundschule überreicht worden.

Diese Übergabe wurde nun zu Beginn des Schuljahres kurzerhand nachgeholt. Hierzu besuchte unser Vereinsvorsitzender Matthias Grimmeisen die Grundschule und bei einer Tasse Kaffee im Lehrerzimmer überreichte er feierlich den Liederkalender für die Klassen 3/4 . Die Vertreter der Grundschule, Lehrerin Frau Marion Buck und Schulleiter Marcus Streule, freuten sich sehr über den Liederkalender mit insgesamt 12 für die Klassen 3 und 4 geeigneten Monatsliedern der Stiftung „Singen mit Kindern“. Der Kalender hat bereits einen würdigen Platz im Musikraum der Grundschule erhalten.

Text, Bild: MGV Harmonie Seedorf


Vorsitzender Dieter Kleinmann erhält die goldene Ehrennadel des Schwäbischen Chorverbands

Ehrungen für ein Leben für die Amateurmusik

Ein Verband lebt vom Engagement des Einzelnen. Viele Projekte und Fortschritte gäbe es ohne die Kreativität und den unermüdlichen Einsatz der Ehrenamtlichen nicht. Dieses Engagement ehrte der Schwäbische Chorverband bei seinem Chorverbandstag im Oktober 2020 in Trossingen.

Die goldene Ehrennadel des Schwäbischen Chorverbandes erhielten Gisela Gräf, (Hermann-Hesse-Chorverband), Susi Frech (Chorverband Heilbronn), Andreas Schulz (Chorjugend im SCV),

 

Dieter Kleinmann (Chorverband Schwarzwald-Baar-Heuberg),

Peter Heinke (Chorverband Enz) und Uwe Wagner (Schwäbischer Chorverband). Mit der Silcher-Auszeichnung, der höchsten Auszeichnung im Schwäbischen Chorverband, wurde Achim W. Schwörer für seine Tätigkeit als Schatzmeister des Schwäbischen Chorverbandes, aber auch für seinen ausgezeichneten Einsatz als Präsident des Oberschwäbischen Chorverbandes geehrt.

 

 

Ein Leben für den Chorgesang

Irmgard Naumann und Wolfgang Oberndorfer haben als Vizepräsidenten des Schwäbischen Chorverbandes über Jahrzehnte hinweg die Geschicke des Verbandes mit viel Herzblut, Verständnis für die Vereine und Weitblick mitgestaltet. Beide standen in diesem Jahr nicht mehr für das Amt zur Verfügung. Ein solch außerordentliches Engagement wurde nicht nur mit der Ehrenmitgliedschaft für die ausgeschiedenen Vizepräsidenten gewürdigt, sondern mit einer ganz persönlichen Dankesbotschaft für ihr Wirken.

Cem Özdemir richtete sich in einer emotionalen Videobotschaft an seine ehemalige Nachhilfelehrerin Irmgard Naumann und dankte ihr für ihren persönlichen Einsatz, der nicht nur ihn nachhaltig beeinflusst hat, sondern auch viele andere Menschen.

Als langjähriger Weggefährte lobte Peter Schneider, Präsident des Sparkassenverbandes Baden-Württemberg, das unermüdliche Schaffen Wolfgang Oberndorfers – in der Region, aber auch weit darüber hinaus.

Text, Bild: Isabell Arnold, SCV

 


Schwäbischer Chorverband nach Mitgliederversammlungen gut für die Zukunft aufgestellt

Am 4. Oktober 2020 trafen sich in der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen die Delegierten des Schwäbischen Chorverbandes und seiner Chorjugend, um auf den Mitgliederversammlungen die Weichen für die Zukunft des Verbandes zu stellen. Am Vormittag von 10 bis 12 Uhr tagte der Chorjugendtag, ab 13 folgte der Chorverbandstag. Insgesamt waren an diesem Tag mehr als 250 Delegierte beteiligt – im Saal vor Ort, aber auch zu Hause am Rechner.

Auf die aktuelle Situation reagierend gingen der Schwäbische Chorverband und seine Chorjugend in diesem Jahr einen neuen Weg. In Trossingen trafen sich die Funktionäre der Gremien und der Regionalchorverbände des Verbandes, von zu Hause aus konnten sich die Delegierten aus den Vereinen virtuell zuschalten, mitdiskutieren und vor allem auch ihr Wahlrecht wahrnehmen. Möglich wurde dies durch eine auf Initiative mehrerer Chorverbände – darunter auch der Schwäbische Chorverband – entwickelte neue Wahlsoftware. Das neue System wurde von den Delegierten freudig aufgenommen.

Neue Engagierte in allen Gremien

Im Rahmen des Chorjugendtages am Vormittag wurde Andreas Schulz als Musikdirektor der Chorjugend bestätigt, Jan Martin Chrost und Lisa Hummel wurden zu seinen Stellvertretern gewählt. Sophie-Caroline Danner und Alexandra Dombrowski unterstützen in Zukunft als Vertreterinnen der Chöre die Arbeit des Vorstands der Chorjugend. Holger Frank Heimsch, Johannes Wollasch sowie Katrin und Christoph Achmüller wurden aus dem Chorjugendvorstand verabschiedet. 2019 wurde ein neuer Wahlturnus für den Vorstand der Chorjugend etabliert. In diesem zweiten Jahr standen alle Musiker des Vorstands zur Wahl.

Auch der Chorverbandstag wählte seine Vertreter für Präsidium und Musikbeirat des Schwäbischen Chorverbandes. Dr. Jörg Schmidt wurde nach vier Jahren als Präsident des Schwäbischen Chorverbandes mit großer Mehrheit in seinem Amt bestätigt. Ihm zur Seite stehen als Vizepräsidenten die neu gewählten Angelika Puritscher (Chorverband Johannes Kepler) und Gerald Kranich (Chorverband Heilbronn), sowie der in seinem Amt wiedergewählte Christian Heieck. In das Amt des Schatzmeisters wurde Roman Kotschi (Chorverband Hohenstaufen) gewählt. Eberhard Wolf (Chorverband Ludwig Uhland), Holger Frank Heimsch (Sängerjugend Stuttgart) und Siegfried Schneider (Chorverband Otto Elben) vervollständigen als Vertreter der Chorverbandsmitglieder das Präsidium.

Der Musikbeirat wird auch in Zukunft von Marcel Dreiling als Musikdirektor des Schwäbischen Chorverbands geleitet. Tilman Heiland wurde als stellvertretender Musikdirektor wiedergewählt, Nikolai Ott tritt neu in dieses Amt ein. Nelli Holzki, Annette Mangold und Sascha Rieger wurden als Mitglieder des Musikbeirats gewählt.

Neue Strukturen für den Verband

Neben den Wahlen stand die Zukunft des Verbandes und seine weitere Entwicklung im Fokus der Veranstaltung. In den nächsten Jahren soll im Verband mit den Vereinen und Regionalchorverbänden intensiv über eine Neuordnung der Gebiets- und Verwaltungsstrukturen diskutiert werden, mit dem Ziel, die aktuell 24 Regionalchorverbände zu größeren Verbänden zu verbinden und die Grenzen an Landkreis- oder Regionengrenzen anzupassen.

Die nächsten Mitgliederversammlungen des Schwäbischen Chorverbandes und der Chorjugend finden am 10. Oktober 2021 in Plochingen statt.

Text, Bilder: Isabell Arnold, SCV


Vorsichtige Aktivitäten beim MGV Seedorf

Da die Gottesdienstbesucher derzeit in der Kirche nicht singen dürfen, hat uns die Kirchengemeinde gefragt, ob wir vom MGV einspringen würden.
Das machen wir gerne und so haben wir ein erweitertes Quartett aus je einem Sänger 2. Bass, 1. Bass, 2. Tenor und zwei Sänger vom 1. Tenor zusammengestellt.
Wir haben je Gottesdienst vier bis fünf vierstimmige anspruchsvolle Lieder und ebenso viele einstimmige Lieder aus dem Gotteslob zu Gehör gebracht.
Die Bandbreite der Lieder reichte von „Das Morgenrot“, „Alles Leben strömt aus dir“, „Heilig“ (Schubert), „Im Dorf da geht die Glocke schon“ bis hin zu moderneren wie „Morning has Broken“ oder „Möge die Straßen uns zusammenführen“.
Wir singen auf der Empore unter Einhaltung der aktuellen Corona-Abstandsvorschriften.
Unser Dirigent Franz Hutter studiert alles mit uns ein und übernimmt dann im Gottesdienst auch gleich das Orgelspiel.

Letzte Woche haben wir als Alternativprogramm eine Radtour für alle „Daheimgebliebenen“ Urlauber veranstaltet.
Es haben sich 18 Radfahrer, ein Wanderer und drei „Nachkömmlinge“ auf den Weg zur Fliegerklause am Flugplatz in Winzeln gemacht, um dort mal wieder einige gesellige Stunden im Kreise der Sänger mit Anhang zu verbringen.

Die Probentätigkeiten ruhen derzeit bei uns noch, wir werden vermutlich nach der Sommerpause mit zusammengefassten Registerproben beginnen. Sprich beide Bässe zusammen und in der nächsten Woche beide Tenöre zusammen. So können wir unter den derzeit gegebenen Voraussetzungen zumindest wieder Singen.

Text, Bilder: MGV Seedorf


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