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Aktuell

Digitaler Chorverbandstag eine Herausforderung

Workshop zum digitalen Chorproben findet großes Interesse

Der bevorstehende Chorverbandstag stand im Mittelpunkt der letzten Sitzung des Verbands-
Vorstands. Denn auch der soll am 20. März ab 14 Uhr digital stattfinden, und das wird eine
technische Herausforderung. Unterstützung bekommt der Chorverband Schwarzwald-Baar-Heuberg
(CV SBH) dabei vom Schwäbischen Chorverband, wo man sich damit schon auskennt.
Geschäftsführerin Monika Koch lud alle Vereine ein, im Vorfeld einen Testlauf zu machen. Dieser
findet am 18. März um 19.30 Uhr statt. Die Herausforderung dabei ist, dass die Vereinsvertreter
digital abstimmen werden. Der Vorstand einigte sich auch darauf, den Chorverbandstag 2022 am 19.
März im evangelischen Gemeindehaus in Tuttlingen zu veranstalten – davon ausgehend, dass dann
Präsenzveranstaltungen endlich wieder möglich sind.

Monika Koch teilte mit, dass der Workshop mit Uli Groß zum Thema digitale Chorproben eine
erstaunliche Resonanz gefunden hat. Angedacht ist außerdem ein Workshop mit Ellen Strauß-
Wallisch. Der hätte schon im letzten Jahr stattfinden sollen, fiel dann aber Corona zum Opfer. Nun
soll es eine virtuelle Version geben. Thema ist die Stärkung von Kinder- und Jugendchören, denen es
in der Krise besonders schwer fällt, ihre Schäfchen zusammenzuhalten. Ellen Strauß-Wallisch hat da
allerhand gute Tipps, wie man junge Sängerinnen und Sänger gewinnen, motivieren und dafür auch
Fördergelder bekommen kann. Im kommenden Jahr will der Verband dann auch wieder den
Vizechorleiterlehrgang anbieten.

Die Geschäftsführerin berichtete zudem, dass das Online-Singen des Konstanzer „Chorohnenamen“ –
der Verein gehört inzwischen zum Chorverband Schwarzwald-Baar-Heuberg – hervorragend
angenommen wurde, so dass keine zusätzlichen Sänger und Sängerinnen mehr teilnehmen können.
„Digital läuft besser als gedacht“, kommentierte Verbandsvorsitzender Dieter Kleinmann. Thema der
Sitzung war auch das Transparenzregister der EU, in dem auch gemeinnützige Vereine gelistet sind,
die sich hier befreien lassen können. Dies allerdings ist mit großem bürokratische Aufwand
verbunden. Verbandsvorsitzender Dieter Kleinmann wird den Vereinen diesbezüglich eine
entsprechende Hilfestellung anbieten.“ Aber es gab auch gute Nachrichten::Das Land schüttet wieder
Corona-Fördergelder an die Vereine aus, wovon auch die Verbandsmitglieder profitieren können.

Text: Moni Marcel


Chorverband bietet Workshop für digitale Chorproben – Aktive Neuzugänge aus Konstanz und Freiburg

Bei der ersten digitalen Sitzung des Chorverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg (CVSBH) in
diesem Jahr beschloss der Vorstand, einen Workshop anzubieten, in dem die Chorleiter lernen,
wie es möglich ist, Chorproben auch digital durchzuführen. Denn dass den Sängern und
Dirigenten das gemeinsame Proben sehr fehlt, und es auch so bald wohl noch nicht möglich sein
wird, betonte Geschäftsführerin Monika Koch. Wie man zusammen singen kann, ohne sich
wirklich zu treffen, das hat Uli Groß erfolgreich mit ihren Chören ausprobiert. Sie wird im am
20.Februar ihre Erfahrungen und Tipps weitergeben. Den Vorstandsmitgliedern erzählte Uli
Groß, die auch den bekannten Chor Wireless leitet, von anfänglichen technischen
Schwierigkeiten. So wurde das Klavier vom Computerprogramm als Störfaktor wahrgenommen,
ein E-Piano verschaffte dann aber Abhilfe. Die Chormitglieder bekommen im Vorfeld die Noten
als PDF-Datei zugeschickt, und nun können die einzelnen Register gemeinsam proben und der
Chor sich auf die nächsten Auftritte vorbereiten. Die Sänger hätten mit der Zeit ihre Scheu vor
dem Singen am Computer und mit Kopfhörern verloren, erzählte Uli Groß, und dass es mit den
eingesetzten Übefiles inzwischen richtig toll klappe. Auch sei sie dabei, die Sänger ihre Stimmen
einsingen zu lassen und dann zusammenzuschneiden. Und das digitale Proben klappe nicht nur
bei den jungen Sängern, auch die älteren seien vermehrt dabei. „Ich habe auch die Kinder von
Sängern angesprochen, ob sie ihren Eltern helfen können.“ Der Vorstand einigte sich darauf,
den Verbandschören eine gemeinsame Aufnahme des Liedes „Ich bin ganz Chor“ (Sieger des
Kompositionswettbewerbs des Chorverbandes 2011) anzubieten. Ein Tontechniker wird dann
das Ganze zusammenschneiden, so dass sich alle Sängerinnen und Sänger des Chorverbandes
dieses Lied herunterladen können.
Monika Koch berichtete vom Neuzugang, den Black Forest Voices, die im vergangenen Jahr ihr
Festival komplett digital abhielten. „Wir freuen uns, dass ein so aktiver Chor zu uns gekommen
ist“, so die Geschäftsführerin. Eine digitale Fortbildung der Black Forest Voices wird demnächst
in Trägerschaft des CVSBH angeboten. Auch der „Chorohnenamen“ aus Konstanz, der jetzt
Mitglied des Verbands wurde, ist in diesen Zeiten aktiv, probt digital und arbeitet an einer
Aufnahme von „Thank you for the music“.
Der Chorverbandstag 2021 – Corona bedingt – auch der Chorverbands- und Jugendtag 2020
wird, so Verbandsvorsitzender Dieter Kleinmann, am 20. März 2021 digital stattfinden. Die
anstehenden Vorstandswahlen finden für den Vorstand lediglich für zwei Jahre und für den
Jugendvorstand für ein Jahr statt. Die Entlastung als auch die Wahlen können, so der Justitiar
des Schwäbischen Chorverbandes, Rechtsanwalt Heieck, auch „online“ stattfinden.

Der Vorstand beschloss schließlich, den Chorverbands- und Jugendtag im März 2022 in
Tuttlingen auszutragen.
Mehr dazu unter www.chorverbandsbh.de

Text: Moni Marcel


E-Seminar mit Uli Groß- Praktische Anleitung zur Online-Chorprobe

Für viele ist der Chorgesang das wichtigste Hobby, um aus dem Alltag zu entfliehen und nebenbei noch gleichgesinnte Freunde zu treffen. Die räumliche Trennung von den Chorkolleg*innen fühlt sich an wie ein Stranden auf einer einsamen Insel.

Und doch gibt es auch jetzt Möglichkeiten, seine Sängerfreunde online wiederzusehen und auch sinnvoll und gezielt mit der Chorliteratur vorwärts zu kommen.

Uli Groß, selbst Chorleiterin mehrerer Chöre im Kreis Tuttlingen, wird Ihnen eine Reihe von Möglichkeiten an die Hand geben, wie man eine Probe im virtuellen Raum angenehm und musikalisch zielgerichtet gestalten kann. Das umfasst Probentechniken am Bildschirm, aber auch Mittel, die man zur Ausgestaltung der Probe nutzen kann. Dabei soll auch auf Techniken zur Erstellung von chorischen Übefiles eingegangen werden.

Termin: Samstag, 20.Februar 2021, 17.00 , Dauer ca. 90 Minuten

Nach dem Kurs erhalten Sie per Email ein Handout :

– Technische Anforderungen
– Wie mache ich ein Übefile (Vorgang, Programme)?
– Wie funktioniert die Zuspielung von Audioquellen?
– Bildschirmfreigabe üben
– Auflistung verschiedener Online-Probentechniken

Infos und Anmeldung unter https://www.chorverbandsbh.de/veranstaltungen/seminare-cv-sbh/


Chorgemeinschaft Frohsinn Schramberg – 40 Jahre Frauenchor

Rückblick am Jahrestag der Gründung: 13. November 1980

In diesen Tagen jährt sich der Gründungstag des Frauenchores der Chorgemeinschaft Frohsinn Schramberg zum 40. Mal! Es waren 20 sangesinteressierte Damen, die dem damaligen Aufruf der Vereinsführung gefolgt sind und sich am 13. November 1980 im Nebenzimmer des Gasthauses Bären, zur ersten Probe getroffen haben. Vor 40 Jahren leitete Hans-Martin Werner, ein junger Musik-Student, der zu den Donnerstagsproben eigens von Mannheim nach Schramberg fuhr, erfolgreich den Frohsinn-Chor.

In diesen 4 Jahrzehnten seines Bestehens erlebte der Chor einige Höhepunkte, zu denen sicherlich besondere Konzert-Auftritte zählen, zusammen mit allen Frohsinn-Chorformationen. Besonders erwähnenswert sind, neben den üblichen Jahreskonzerten, das 1. Burgkonzert auf Hohenschramberg oder das Konzert im Schramberger Schloss. Es folgten Auftritte bei Chorreisen, z.B. nach Hirson, oder beim Europäischen Freundschaftstreffen 1986 hier in Schramberg. In der jüngsten Zeit waren es Auftritte im Spitteltreff und die regelmäßige Mitwirkung bei den 1000-Sterne-Konzerten in der Adventszeit.
Der 1876 als reiner Männerchor gegründete Frohsinn Schramberg hat in seiner Vereinsgeschichte vielfältige Herausforderungen gemeistert. Rückblickend waren es drei wesentliche Entscheidungen, die das Überleben des Chores sicherten. Fehlender Nachwuchs zwangen dagegen bereits drei etablierte Chöre, allein in Schramberg, sich aufzulösen. Darunter auch einer der ältesten Vereine, der Liederkranz Waldmössingen. Diesem zu beobachtendem Chorsterben konnte der Frohsinn durch rechtzeitige und vorausblickende Weichenstellungen entgegenwirken.

 

Frauenchor der Chorgemeinschaft Frohsinn Schramberg , zusammen mit Chorleiter, Hans-Martin Werner, und Vorstand Arnhold Budick. Die Aufnahme entstand im Jahr 1986 an der Steige, aus Anlass des 110-jährigen Vereinsjubiläums  > Foto-Kasenbacher

 

Dazu zählt sicherlich die vor 40 Jahren getroffene Entscheidung in einem von Männern dominierten Gefüge einen selbständigen Frauenchor anzugliedern. Es war damals nicht leicht die Herren Sänger zu bewegen für die Neu-Gründung und für die damit verbundene Namenskorrektur, vom Männergesangverein zur Chorgemeinschaft Frohsinn Schramberg, ihre Zusage zu geben. Im Rückblick zeigt sich, dass es aber gerade auch Sängerinnen waren, sie sich in den Vereinsgremien engagierten und so die seitherige Vereinsgeschichte wesentlich mitgestalteten.

Die Angliederung eines Jugendchores war ein weiterer Schritt. Dann die Gründung eines eigenen Projektchores, der sich später „Confetti – Chor and More“ nannte. Damit wurde richtigerweise die Chance gesehen, eine neue Chorformation, mit modernerem Liedgut, als gemischten Chor langfristig zu etablieren. Seit 2001, rechtzeitig zum 125 – jährigen Jubiläum, sind im Emblem des Vereins 5 Sterne enthalten, jeder davon steht für eine eigene Chorformation. Heute singen im Confetti-Chor rd. 40 Sängerinnen und Sänger. Dagegen schrumpfte die Zahl der Aktiven im seitherigen Frauen- und Männerchor auf zusammen gerade mal rd. 25 Personen. In der Zeit um das 110-jährige Vereinsjubiläum, im Jahre 1986, waren es noch nahezu 100 Sängerinnen und Sänger.

Inwieweit die jüngste Herausforderung, die Corona-Pandemie gerade auch beim Frohsinn Schramberg, gemeistert werden kann, wird sich zeigen. Chorgesang und das Singen stellt gerade bei diesem Virus ein besonderes Risiko dar. So musste seit März diesen Jahres der Probenbetrieb, nahezu komplett eingestellt werden. Es ist zu befürchten, dass sich dieses nachhaltige Ereignis auf die Strukturentwicklung im gesamten Chorwesen negativ auswirkt.

Die Mitglieder der Chorgemeinschaft Frohsinn Schramberg hoffen, dass die Freude am Singen erhalten bleibt, damit im nächsten Jahr 20 Jahre Confetti-Chor und 2026 der 150. Geburtstag des Frohsinn gefeiert werden kann.

Schramberg, im November 2020
Arnhold Budick


Liederkalender in Seedorf übergeben

Würdigung der langjährigen Kooperation zwischen dem MGV Harmonie Seedorf und der Grundschule Seedorf durch den Chorverband Schwarzwald-Baar-Heuberg 1186 e.V.

Eigentlich hätte, wäre, wollte, sollte… dann eben anders!

So viele Vereinsaktivitäten im ganzen Land mussten in diesem Jahr abgesagt oder verändert werden. So auch der für den 14. März angesetzte Chorverbands- und Jugendtag 2020 des Chorverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg 1886 e.V., welchen unser Verein im März dieses Jahres durchführen wollte. Die Vorbereitungen waren getroffen, doch aus bekannten Gründen wurde der Verbandstag im März abgesagt und auf das nächste Jahr verschoben. Im Rahmen dieses Verbandstreffens sollte die langjährige Kooperation zwischen der Grundschule und unserem Verein gewürdigt werden. Ein Auftritt des Schulchors der Grundschule Seedorf war fest im Programm eingeplant. Zudem wäre bei diesem Anlass ein Liederkalender als anerkennende Geste durch den Chorverband an die Grundschule überreicht worden.

Diese Übergabe wurde nun zu Beginn des Schuljahres kurzerhand nachgeholt. Hierzu besuchte unser Vereinsvorsitzender Matthias Grimmeisen die Grundschule und bei einer Tasse Kaffee im Lehrerzimmer überreichte er feierlich den Liederkalender für die Klassen 3/4 . Die Vertreter der Grundschule, Lehrerin Frau Marion Buck und Schulleiter Marcus Streule, freuten sich sehr über den Liederkalender mit insgesamt 12 für die Klassen 3 und 4 geeigneten Monatsliedern der Stiftung „Singen mit Kindern“. Der Kalender hat bereits einen würdigen Platz im Musikraum der Grundschule erhalten.

Text, Bild: MGV Harmonie Seedorf


Vorsitzender Dieter Kleinmann erhält die goldene Ehrennadel des Schwäbischen Chorverbands

Ehrungen für ein Leben für die Amateurmusik

Ein Verband lebt vom Engagement des Einzelnen. Viele Projekte und Fortschritte gäbe es ohne die Kreativität und den unermüdlichen Einsatz der Ehrenamtlichen nicht. Dieses Engagement ehrte der Schwäbische Chorverband bei seinem Chorverbandstag im Oktober 2020 in Trossingen.

Die goldene Ehrennadel des Schwäbischen Chorverbandes erhielten Gisela Gräf, (Hermann-Hesse-Chorverband), Susi Frech (Chorverband Heilbronn), Andreas Schulz (Chorjugend im SCV),

 

Dieter Kleinmann (Chorverband Schwarzwald-Baar-Heuberg),

Peter Heinke (Chorverband Enz) und Uwe Wagner (Schwäbischer Chorverband). Mit der Silcher-Auszeichnung, der höchsten Auszeichnung im Schwäbischen Chorverband, wurde Achim W. Schwörer für seine Tätigkeit als Schatzmeister des Schwäbischen Chorverbandes, aber auch für seinen ausgezeichneten Einsatz als Präsident des Oberschwäbischen Chorverbandes geehrt.

 

 

Ein Leben für den Chorgesang

Irmgard Naumann und Wolfgang Oberndorfer haben als Vizepräsidenten des Schwäbischen Chorverbandes über Jahrzehnte hinweg die Geschicke des Verbandes mit viel Herzblut, Verständnis für die Vereine und Weitblick mitgestaltet. Beide standen in diesem Jahr nicht mehr für das Amt zur Verfügung. Ein solch außerordentliches Engagement wurde nicht nur mit der Ehrenmitgliedschaft für die ausgeschiedenen Vizepräsidenten gewürdigt, sondern mit einer ganz persönlichen Dankesbotschaft für ihr Wirken.

Cem Özdemir richtete sich in einer emotionalen Videobotschaft an seine ehemalige Nachhilfelehrerin Irmgard Naumann und dankte ihr für ihren persönlichen Einsatz, der nicht nur ihn nachhaltig beeinflusst hat, sondern auch viele andere Menschen.

Als langjähriger Weggefährte lobte Peter Schneider, Präsident des Sparkassenverbandes Baden-Württemberg, das unermüdliche Schaffen Wolfgang Oberndorfers – in der Region, aber auch weit darüber hinaus.

Text, Bild: Isabell Arnold, SCV

 


Schwäbischer Chorverband nach Mitgliederversammlungen gut für die Zukunft aufgestellt

Am 4. Oktober 2020 trafen sich in der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen die Delegierten des Schwäbischen Chorverbandes und seiner Chorjugend, um auf den Mitgliederversammlungen die Weichen für die Zukunft des Verbandes zu stellen. Am Vormittag von 10 bis 12 Uhr tagte der Chorjugendtag, ab 13 folgte der Chorverbandstag. Insgesamt waren an diesem Tag mehr als 250 Delegierte beteiligt – im Saal vor Ort, aber auch zu Hause am Rechner.

Auf die aktuelle Situation reagierend gingen der Schwäbische Chorverband und seine Chorjugend in diesem Jahr einen neuen Weg. In Trossingen trafen sich die Funktionäre der Gremien und der Regionalchorverbände des Verbandes, von zu Hause aus konnten sich die Delegierten aus den Vereinen virtuell zuschalten, mitdiskutieren und vor allem auch ihr Wahlrecht wahrnehmen. Möglich wurde dies durch eine auf Initiative mehrerer Chorverbände – darunter auch der Schwäbische Chorverband – entwickelte neue Wahlsoftware. Das neue System wurde von den Delegierten freudig aufgenommen.

Neue Engagierte in allen Gremien

Im Rahmen des Chorjugendtages am Vormittag wurde Andreas Schulz als Musikdirektor der Chorjugend bestätigt, Jan Martin Chrost und Lisa Hummel wurden zu seinen Stellvertretern gewählt. Sophie-Caroline Danner und Alexandra Dombrowski unterstützen in Zukunft als Vertreterinnen der Chöre die Arbeit des Vorstands der Chorjugend. Holger Frank Heimsch, Johannes Wollasch sowie Katrin und Christoph Achmüller wurden aus dem Chorjugendvorstand verabschiedet. 2019 wurde ein neuer Wahlturnus für den Vorstand der Chorjugend etabliert. In diesem zweiten Jahr standen alle Musiker des Vorstands zur Wahl.

Auch der Chorverbandstag wählte seine Vertreter für Präsidium und Musikbeirat des Schwäbischen Chorverbandes. Dr. Jörg Schmidt wurde nach vier Jahren als Präsident des Schwäbischen Chorverbandes mit großer Mehrheit in seinem Amt bestätigt. Ihm zur Seite stehen als Vizepräsidenten die neu gewählten Angelika Puritscher (Chorverband Johannes Kepler) und Gerald Kranich (Chorverband Heilbronn), sowie der in seinem Amt wiedergewählte Christian Heieck. In das Amt des Schatzmeisters wurde Roman Kotschi (Chorverband Hohenstaufen) gewählt. Eberhard Wolf (Chorverband Ludwig Uhland), Holger Frank Heimsch (Sängerjugend Stuttgart) und Siegfried Schneider (Chorverband Otto Elben) vervollständigen als Vertreter der Chorverbandsmitglieder das Präsidium.

Der Musikbeirat wird auch in Zukunft von Marcel Dreiling als Musikdirektor des Schwäbischen Chorverbands geleitet. Tilman Heiland wurde als stellvertretender Musikdirektor wiedergewählt, Nikolai Ott tritt neu in dieses Amt ein. Nelli Holzki, Annette Mangold und Sascha Rieger wurden als Mitglieder des Musikbeirats gewählt.

Neue Strukturen für den Verband

Neben den Wahlen stand die Zukunft des Verbandes und seine weitere Entwicklung im Fokus der Veranstaltung. In den nächsten Jahren soll im Verband mit den Vereinen und Regionalchorverbänden intensiv über eine Neuordnung der Gebiets- und Verwaltungsstrukturen diskutiert werden, mit dem Ziel, die aktuell 24 Regionalchorverbände zu größeren Verbänden zu verbinden und die Grenzen an Landkreis- oder Regionengrenzen anzupassen.

Die nächsten Mitgliederversammlungen des Schwäbischen Chorverbandes und der Chorjugend finden am 10. Oktober 2021 in Plochingen statt.

Text, Bilder: Isabell Arnold, SCV


Vorsichtige Aktivitäten beim MGV Seedorf

Da die Gottesdienstbesucher derzeit in der Kirche nicht singen dürfen, hat uns die Kirchengemeinde gefragt, ob wir vom MGV einspringen würden.
Das machen wir gerne und so haben wir ein erweitertes Quartett aus je einem Sänger 2. Bass, 1. Bass, 2. Tenor und zwei Sänger vom 1. Tenor zusammengestellt.
Wir haben je Gottesdienst vier bis fünf vierstimmige anspruchsvolle Lieder und ebenso viele einstimmige Lieder aus dem Gotteslob zu Gehör gebracht.
Die Bandbreite der Lieder reichte von „Das Morgenrot“, „Alles Leben strömt aus dir“, „Heilig“ (Schubert), „Im Dorf da geht die Glocke schon“ bis hin zu moderneren wie „Morning has Broken“ oder „Möge die Straßen uns zusammenführen“.
Wir singen auf der Empore unter Einhaltung der aktuellen Corona-Abstandsvorschriften.
Unser Dirigent Franz Hutter studiert alles mit uns ein und übernimmt dann im Gottesdienst auch gleich das Orgelspiel.

Letzte Woche haben wir als Alternativprogramm eine Radtour für alle „Daheimgebliebenen“ Urlauber veranstaltet.
Es haben sich 18 Radfahrer, ein Wanderer und drei „Nachkömmlinge“ auf den Weg zur Fliegerklause am Flugplatz in Winzeln gemacht, um dort mal wieder einige gesellige Stunden im Kreise der Sänger mit Anhang zu verbringen.

Die Probentätigkeiten ruhen derzeit bei uns noch, wir werden vermutlich nach der Sommerpause mit zusammengefassten Registerproben beginnen. Sprich beide Bässe zusammen und in der nächsten Woche beide Tenöre zusammen. So können wir unter den derzeit gegebenen Voraussetzungen zumindest wieder Singen.

Text, Bilder: MGV Seedorf


Chorverbands- und Jugendtag wird auf nächstes Jahr verschoben

Der Vorstand des Chorverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg tagte, wie es derzeit die meisten tun, digital. Er beschloss, den diesjährigen Chorverbands- und Jugendtag auf das kommende Jahr zu verschieben und gemeinsam mit dem Chorverbandstag 2021 abzuhalten. Dies ist rechtlich möglich, wie der Vorsitzende Dieter Kleinmann. durch den Justiziar des Schwäbischen Chorverbandes, Rechtsanwalt Christian Heieck, erfuhr. Das bestehende „Krisenrecht“ und die Rechtsprechung, nach bisher geltendem Recht eine Mitgliederversammlung auch später als in der Satzung vorgesehen durchzuführen, wenn zwingende Gründe dies erforderten, wovon man bei der Corona-Krise zweifellos ausgehen kann, lasse dies zu. Heieck empfiehlt außerdem allen Vereinen, das Ende der Krise abzuwarten und erst dann eine Mitgliederversammlung einzuberufen. Eine Verschiebung ins nächste Jahr sei kein Problem, sollte nicht durch den sofortigen Rücktritt des gesamten vertretungsberechtigten Vorstands – in der Regel der/ die Vorsitzende und die Stellvertreter – ein Problem in der Außenvertretung des Vereins entstehen. Laut Geschäftsführerin Monika Koch ist ihr kein Verein bekannt, der dieses Problem im Moment hat.
Es gibt auch gute Nachrichten: Zwei hochkarätige Chöre, ein Festival- und ein Popchor
wollen vom Badischen Chorverband zum Schwäbischen Chorverband wechseln und Mitglied unseres Chorverbandes werden. Der Vorstand hat diese beiden Vereine einstimmig aufgenommen.
Eine Vorständetagung, digital oder wie bisher analog, ist für November geplant. Der Präsident des Schwäbischen Chorverbandes Dr. Jörg Schmidt wird daran teilnehmen und die Strukturreform des Schwäbischen Chorverbandes erläutern.
Der Ehrungstag für dieses Jahr wird verschoben und mit dem im kommenden Jahr geplanten Ehrentag zusammengelegt.

Text: Moni Marcel


Chorverbands-und Jugendtag 2020 in Seedorf ist abgesagt

Der Chorverbands- und Jugendtag 2020, der am 14.März 2020 stattfinden sollte, wird hiermit ABGESAGT und verschoben.

 Aufgrund des steigenden Risikos einer Ansteckung mit dem Coronavirus und aufgrund des Rates der zuständigen Ärztin im Gesundheitsamt, haben wir uns zu diesem Vorgehen entschlossen.

Wir werden einen Termin später im Jahr zur Durchführung des Verbandstages anstreben und Sie wieder informieren.

 


Wichtige Termine im CVSBH

Derzeit stehen wichtige Termine im Fokus der Vereinsvorstände:

        1. Chorverbandstag am 14.03.2020, 14 Uhr, in Seedorf
        2. Ehrentag am 26.04.2020, 10.30 Uhr,  in Wittershausen
        3. Aufführungen des Gemeinschaftsprojektes Kindermusical FREUDE:  12.07.2020 in Wurmlingen, 19.07.2020 in Zimmern, jeweils 17 Uhr
        4. 18. April 2020  Workshop zur Werbung und Förderung von Kinder-und Jugendchören

    Los geht´s- Chance KOOPERATION   2020 Ausschreibung Los geht´s – Chance Kooperation!!

    siehe auch unter Seminaren

     


Vocal Challenge Tuttlingen in den Startlöchern!

Pop-Gesangswettbewerb startet am 1.12. 2019
Großes Interesse wird von allen Seiten bekundet – jetzt geht es endlich los! Ab 1. Dezember kann man sich unter www.vc-tut.de zum Casting anmelden beim Pop-Gesangswettbewerb „Vocal Challenge Tuttlingen“. Zwei ehemalige Mitglieder aus dem jungen A-cappella-Ensemble Wireless! hatten 2018 bei „Voice of Germany“ und „DSDS“ überregional für Furore gesorgt: Debora Vater und Jonas Weisser.

Unsere Jung-Juroren Debora Vater und Jonas Weisser im Gespräch (Foto: Matthias Wand)

Da war die Idee naheliegend, sowas kurzerhand für den Kreis Tuttlingen maßzuschneidern mit Debo und Jonas als Jung-Juroren neben Uli Groß, der Chorleiterin von Wireless! und Alfons Schwab, dem Musikschulleiter der Musikschule Tuttlingen. Nicht nur der Mutterverein „Chorgemeinschaft Tuttlingen“ unterstützt den jungen Chor „Wireless!“ mit diesem ehrgeizigen Projekt, sondern viele Firmen und städtische Institutionen, allen voran Oberbürgermeister Michael Beck als Schirmherr.
Der Gesangswettbewerb wendet sich an junge Gesangstalente von 14 bis 35 Jahre. Im Zentrum stehen Pop- und Rockgesang, aber auch Sänger*innen mit jazzigem oder klassischem Hintergrund können sich bewerben. Die Teilnahmebedingungen findest du unter der oben genannten Homepage. Die Aufnahmen zweier Songs sind gefragt, ob als Audio oder Video. Nicht die Qualität der Aufnahme entscheidet, sondern die Qualität des Gesanges. Auch schlichte Handyaufnahmen können gewertet werden – nicht jeder hat die Möglichkeit, eine studioreife Abmischung abzuliefern: Seele und Ausdruckkraft zeigen sich auch in den schlichtesten Aufnahmen. Trau dich, wir geben dir eine Bühne!
Das Casting findet am 14. und 15. März statt, das Halbfinale mit 25 Bewerber*innen am 4. April im Betriebsrestaurant der Aescualp AG, die 10 Finalist*innen werden sich am 9. Mai in der Stadthalle Tuttlingen beweisen können. Der Hauptgewinn ist ein professionelles Musikvideo, als zweiter Preis winkt ein Stimmcoaching bei der erfahrenen Gesangslehrerin Anika Neipp im Wert von 500 €, der dritte Preis ist eine Premium-Musical-Doppelkarte im Wert von 250 €. Nähere Informationen findest du auf der Homepage unter www.vc-tut.de.


Da musikalische Events von großem Werbeaufwand und sorgfältiger technischer Ausführung leben, wird gleichzeitig ein aufwändiges Crowdfunding gestartet: http://www.startnext.com/vocal-challenge-tuttlingen
Alle, die dieses Projekt begrüßen und unterstützen möchten, können sich unter dieser Webadresse einloggen und den Umfang ihrer Unterstützung bestimmen. Nicht nur große Firmenspenden entscheiden über den Glanz der Ausführung, jede noch so kleinste private Spende hilft bei der Ausführung dieses Megaevents. Es können sowohl Spendenbescheinigungen als auch Sponsorenverträge in Form gebracht werden. Studieren Sie unsere Angebote!
Lassen Sie uns dafür sorgen, dass dieser Wettbewerb sich in regelmäßigen Abständen in Tuttlingen wiederholen lässt!


Karten für das Halbfinale und das Finale sind ab 9. Dezember bei der Ticketbox Tuttlingen, allen üblichen Vorverkaufsstellen und online zu erwerben. Wer alles zeitnah miterleben will, kann uns auch folgen auf Instagram unter „vocalchallenge_tuttlingen“.


Prim A Chor fährt zum Konzert in die Partnerstadt Sallanches

Nach vielen Proben in Spaichingen machte sich am letzten Oktoberwochenende der Prim A Chor vom Liederkranz Spaichingen mit insgesamt 46 Personen zur Partnerstadt Sallanches auf.
Nach einem herzlichen Empfang im Hotel de Ville (Rathaus) gab es einen feinen Imbiss und mehrere Ansprachen mit einer herzlichen Einladung für den Sallancher Chor für nächstes Jahr.
Denn zum Stadtfest vom 26.06.2020 bis 28.06.2020 wurde der Sallanches – Chor nach Spaichingen eingeladen um gemeinsam das Fest „50 Jahre Partnerschaft“ zu feiern.
Beim Ausflug am Freitag früh nach Chamonix wurde der Chor vom einem Stadtführer durch den geschichtsträchtigen Ort geführt. Bei herrlichen Sonnenschein konnte das Mont-Blanc-Massiv bewundert werden wie auch die vielen Gletscher, die sich im Lauf der Zeit schon etwas zurückgebildet haben.
Am Abend gab es dann das gemeinsame Konzert in der Kirche Eglise St-Jacques. Die Kirche war sehr gut besucht.
Zuerst sang der Sallancher-Chor, anschließend präsentierte sich der Prim A Chor unterstützt von Sängern des gemischten Chores vom Liederkranz. Anschließend wurden von beiden Chören gemeinsam zwei Lieder vorgetragen.
Die Zuschauer waren begeistert und klatschten viel Beifall.
Nach dem großartigen Konzert ging es in den benachbarten Pfarrsaal, wo ausführlich mit regionalen Spezialitäten gefeiert wurde. Zur Unterhaltung trat noch eine Folkloregruppe auf.
Am Samstag war ein Besuch auf dem Sallancher Wochen- und Feinkostmarkt und anschließend stand noch eine Besichtigung im Uhrenindustriemuseum in Cluses auf dem Programm.
Am Samstagabend gab es das Abschiedsessen, welches vom dem Sallancher Chor organisiert wurde.
Am Sonntag früh, fuhr der Prim A Chor, noch immer überwältigt von der Gastfreundschaft des Sallancher Chores, mit dem Bus wieder zurück nach Spaichingen.Text, Bild: LK Spaichingen


Chorverband Schwarzwald-Baar-Heuberg: Ehrentag in Rietheim

Hochkarätige Ehrungen und ein 40-jähriger Kinder- und Jugendchor

Am letzten Sonntag im Oktober fand der Ehrentag des Chorverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg in der Gemeindehalle in Rietheim statt.

Alle Jubilare

Hier standen zahlreiche langjährige Sängerinnen und Sänger aus der ganzen Region im Mittelpunkt
und der Kinderchor der Gastgeber vom Gesangverein Eintracht Rietheim, denn der feiert seinen 40. Geburtstag. Dafür gab es eine Urkunde von der Chorjugend des Deutschen Chorverbandes. Doch zunächst begrüßte Verbandsvorsitzender Dieter Kleinmann die zahlreichen Gäste zur Matinee, danach stellte Bürgermeister-Stellvertreter Thomas Marquardt seine blühende Gemeinde vor.
In Rietheim wird auch sehr gern gesungen: Vor 40 Jahren war es Hans-Günther Marquardt, der am 4. Mai 1979 gleich 40 interessierte Kinder in der ersten Probe hatte. In Sachen Organisation traute er ihnen viel Selbstständigkeit zu, was sich auszahlte, viele der damaligen Sänger engagieren sich heute noch. Aus dem Kinderchor wurde ein Jugendchor, mit dem Vorchor gab es dann auch ein Angebot für Kinder im Vorschulalter. 1992 übernahmen die Söhne Richard und Guido Marquardt die Geschicke der Chöre von ihrem Vater, Ellen und Nele Marquardt betreuen derzeit den Vorchor. Auch die Schule wurde inzwischen mit einbezogen, und so kann die Eintracht heute voller Stolz auf Vor-, Kinder- und Jugendchor blicken, in denen rund 65 junge Sänger und Sängerinnen aktiv sind.

Der Kinderchor begeisterte

Wie viel Freude am Singen sie haben, zeigten sie dann auf der Bühne und sorgten für ein begeistertes Publikum, das sie auch zum Mitsingen animierten.

Die Jubilare für 70 Jahre Singen, zusammen mit dem Chor aus Lauterbach

Goldene Ehrennadel des CV SBH

Aber auch der MGV Lauterbach hatte einen tollen Auftritt, denn gleich zwei seiner Sänger wurden für besonders langes Engagement geehrt: Franz Hug und Helmut Fehrenbacher singen seit 70 Jahren mit. Franz Hug ist Gründungsmitglied des Männergesangvereins und war lange Jahre dessen zweiter Vorsitzender, und trotz der Tatsache, dass er in Rottweil wohnt, verpasst er so gut wie keine Singstunde. Helmut Fehrenbacher ist ebenfalls im Gründungsjahr 1949 dem MGV beigetreten und engagierte sich unter anderem im Ausschuss und als Schriftführer. Ebenfalls seit 70 Jahren ist Helmut Schwenk als Sänger im Liederkranz Dornhan aktiv, 33 Jahre lang engagierte er sich im Vorstand. Angesichts der Tatsache, dass man eine Generation mit dreißig Jahren berechnet, eine erstaunliche Zahl: Mehr als zwei Generationen Engagement für den Chorgesang, wie Vorsitzender Dieter Kleinmann betonte.
Eine ganz besondere Ehrung gab es auch für Josef Horn (MGV Mahlstetten) und Gerhard Wiedmann (Liederkranz Nendingen). Beiden überreichte Vorsitzender Dieter Kleinmann die goldene Ehrennadel des Chorverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg. Gerhard Wiedmann singt seit 1993 im zweiten Bass, zudem war er von 1995 bis 2005 Schriftführer vom Liederkranz Nendingen und engagiert sich seit 2003 als Vizechorleiter. Josef Horn singt seit 26 Jahren beim MGV Mahlstetten, von 1995 bis 2008 und von 2015 bis 2017 übernahm der das Amt des Kassiers, bis heute unterstützt er den derzeitigen Kassier, dazu ist er seit elf Jahren Wirtschaftsführer beim MGV, das macht insgesamt 24 Jahre Engagement in Doppelfunktion.

Der gemischte Chor der Eintracht Rietheim

Die Männer der Eintracht Rietheim

Den Abschluss des Ehrentags machte ein schöner Auftritt sowohl der Männer als auch des gemischten Chors der Gastgeber. Text: Moni Marcel

 


Im Himmel ist die Hölle los – LK Frittlingen wiederholt Konzert

Erneutes himmlisches Spektakel

Am Samstag, 16. November  um 20.00 Uhr in der Leintalhalle in Frittlingen wird das Konzert „Im Himmel ist die Hölle los!“ auf vielfachen Wunsch nochmals aufgeführt, da es im letzten Jahr bereits eine Woche vor Konzertstart keine Karten mehr gab. Ab sofort gibt es wieder welche in der Volksbank, auf der Kreissparkasse und in der Backinsel in Frittlingen. Auch online kann man Reservierungen vornehmen unter www.liederkranz-frittlingen.de.

Und so nimmt unter der Leitung von Uli Groß wieder einmal ein besonderes Chorereignis seinen Lauf: Der Männerchor Frittlingen, die „Frittlinger Sisters“, das Duo „Fracksausa“ und das bewährte Schauspielteam mit Jürgen Betting, Lilo Haischer, Roland Kreis und Gustav Burry sorgen unter dem Motto „Im Himmel ist die Hölle los“ für Trubel und Heiterkeit auf der Bühne.

Dabei erklingen in deftiger Mischung etwa Songs von Elvis Presley, Fendrich, Led Zeppelin und Coolio.

Die himmlischen Heerscharen sind auf Urlaub, und so wird ein wackerer Männerchor aus dem Schwabenland ins Auge gefasst, der sowieso öfter im „Paradies“ rumhockt und sich die Zeit mit Singen vertreibt. Gesagt, getan: Ein göttlicher Bote wird geschickt, um den Chor zu überzeugen. Nach einem anstrengenden Aufstieg stellt der Chor enttäuscht fest, dass es im Himmel bei langweiliger Beschäftigung recht trocken zugeht. Die schlechte Laune steigt bis zur offenen Meuterei, von der sich auch die mittlerweile zurückgekehrten Engelsscharen mitreißen lassen. Wie der himmlische Arbeitgeber die verlotterte Bande wieder loswerden will, kann man erfahren, indem man flugs im Vorverkauf eine Karte ersteht, um sich sein Plätzchen im Paradies zu sichern…

Einlass: 18.30 Uhr;  es gibt keine Platzreservierungen. Der Liederkranz Frittlingen e.V. wird für das leibliche Wohl sorgen.

Eine schwäbische Version von „Ein Münchner im Himmel“


Kirchenkonzert der Mainzer Hofsänger

am 09. November 2019 in der ehemaligen Klosterkirche in Oberndorf am Neckar

Seit vielen Jahren begeistern die Mainzer Hofsänger auch außerhalb der Fastnacht in zahlreichen Konzerten das ganze Jahr über tausende von Menschen. Nach dem tollen Erfolg im September 2015 mit dem weltlichen Konzertprogramm, präsentiert der Gesangverein Frohsinn Oberndorf 1865 e.V. nun das Kirchenkonzert der Mainzer Hofsänger am Samstag, den 09.11.2019 um 19 Uhr in der ehemaligen Klosterkirche in Oberndorf.
Einlass ist ab 18.00 Uhr und es gibt freie Platzwahl.

In dem zweistündigen Konzert werden kraftvolle Melodien genauso Platz finden wie auch besinnliche Klänge. Der voluminöse Chorklang, strahlende Tenöre und profunde Bässe werden die Zuhörer, wie auch schon beim weltlichen Konzert bewiesen, beeindrucken.
Das Repertoire umfasst bekannte Stücke von Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart oder „Groß ist der Herr“ von Franz Schubert. Weiter werden Spirituals und Gospels aus Nordamerika, aber auch bekannte Lieder wie „Halleluja“ oder eine deutsche Adaption des Liedes „The Rose“ zu hören sein.
Freuen Sie sich gemeinsam mit den Organisatoren des Gesangvereins Frohsinn Oberndorf 1865 e.V. auf ein außergewöhnliches Konzert.
Es findet eine Pausenbewirtung statt.

Tickets erhalten Sie bei den folgenden Vorverkaufsstellen:
Weinstube i-Dipfele, Café Krönchen, Papier Ecke Huber, Buchhandlung Klein, Rottweil, in ausgewählten Geschäftsstellen des Schwarzwälder Boten, online unter www.reservix.de und bei allen Sängerinnen und Sängern.


Sommerkonzert der Kinder in Zimmern

Ein Auftritt vor einem stattlichen Publikum macht großen Spaß. Und den hatten die jungen Akteure auf der kleinen Bühne beim Sommerkonzert in der Zimmerner Grund – und Werkrealschule. Zum wiederholten Male traten die Sänger und Sängerinnen des Kinderchores „Schuki“ und die Mitglieder der Bläserklasse wenige Wochen vor Schuljahresende auf. Neben den Kindern freuten sich Schulleiter Jan Hofelich wie auch die anwesenden Vertreter der Zimmerner Kooperationsvereine über die voll besetzte Aula. Trotz hochsommerlicher Temperaturen waren viele Gäste, darunter in erster Linie Angehörige und Mitschüler, zum jährlichen Konzert gekommen. Seit mehreren Jahren arbeiten der Zimmerner „Liederkranz“ und der einheimische Musikverein in der musikalischen Frühausbildung eng mit der Schule zusammen. Der Kinderchor wurde bereits im Jahr 2003 gegründet. Seit dem vergangen Jahr leitet die junge Dirigentin Wei – Chen Chen die jüngste Gruppe des Gesangvereins. Sie begleitete den Nachwuchs am Klavier. Beim letzten Stück „Aufstehen, aufeinander zugehen“ verstärkten zukünftige Erstklässler aus den Zimmerner Kindergärten den Kreis der jungen Sängerschar. Zum Auftakt des Konzertes begrüßten die Kinder die Besucher mit dem Lied „Sei hier Gast“ aus dem Musical „Die Schöne und das Biest“. Als Gast fühlten sich auch die Zuhörer. In der Pause versorgten die „Young Voices“ des Gesangvereins die Konzertbesucher mit Getränken und einer Roten Wurst. Im zweiten Teil stand Instrumentalmusik auf dem Programm. Die jungen Musikanten der Bläserklasse unter Leitung von Irena Soloducha – Moleta (Musikschule Rottweil) erfreuten die Zuhörer mit mehreren kleineren Stücken. Das Programm reichte von „Thema aus Wilhelm Tell“ bis zum „Hard Rock Blues“. Seit fünf Jahren betreiben die Schule und der Musikverein Zimmern mit Unterstützung durch die Musikschule Rottweil die Bläserklasse. Der große und wohlverdiente Applaus für die Nachwuchsmusiker und Nachwuchssänger dürfte Ansporn für weiteres eifrigen Üben sein.

Text und Bild: LK Zimmern


Chorverband Schwarzwald-Baar-Heuberg: Rückblick aufs Jazz-Projekt

„Unter´m Strich wars hervorragend!“

Mitte Juli traf sich der Vorstand des Chorverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg, um unter anderem auf das Projekt „Lass die Moleküle swingen“ mit dem Hildegard Pohl-Trio zurückzublicken. Ein zweischneidiger Rückblick, denn von den geplanten drei Auftritten fiel einer komplett flach, für die Möhringer Angerhalle ging nämlich im Vorverkauf keine einzige Karte über den Ladentisch. Dafür war der Auftritt im Festsaal der Gymnasien in Rottweil ein toller Erfolg, das Publikum war begeistert. Und auch beim Chorfest auf der Bundesgartenschau in Heilbronn präsentierte der Projektchor unter der Leitung von Helmut Cromm und mit dem renommierten Jazz-Trio die vertonten Morgenstern-Gedichte und manches mehr. Allerdings hier unter erschwerten Bedingungen, denn der Platz war nicht überdacht, und das Singen unter praller Sonne entsprechend anstrengend.
Doch: „Unter´m Strich war´s hervorragend!“ resümierte Vorsitzender Dieter Kleinmann. Damit ist das Projekt nun auch beendet, man war sich im Vorstand einig, die Moleküle nicht noch einmal swingen zu lassen. Ob es irgendwann ein weiteres vereinsübergreifendes Chorprojekt geben wird, darüber wird man zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden
Noch in der Planungsphase ist das Musical-Projekt „Freude“ für Kinder und Jugendliche, das berichtete Jugendreferent Thomas Schneider. Zwar musste man es zunächst wegen mangelnden Interesses um ein Jahr verschieben, doch nun ist man zuversichtlich, bis zu den Sommerferien die 60 jungen Sängerinnen und Sänger beieinanderzuhaben, die man dafür braucht. Aufgeführt werden soll es dann am 12 oder 19. Juli 2020.
Der Rückblick auf den Chorverbandstag in Schwenningen war ambivalent, die Teilnehmerzahl überschaubar, das Referat hingegen spannend. Ellen Strauß-Wallisch sprach über Kooperationsmöglichkeiten mit Schulen, aber auch mit anderen Vereinen und sprühte dabei nur so mit Ideen. Der Vorstand beschloss dann die nächsten Veranstaltungstermine: Der Ehrentag findet am 27. Oktober in Rietheim statt, für das kommende Jahr ist er 26. April in Witterhausen anvisiert. Und der nächste Chorverbandstag wird am 14. März 2020 in Seedorf stattfinden.


Gesang auf Treppe und Fähre

Chorfest in Heilbronn bei Kaiserwetter

NRWZ, von Wolf-Dieter Bojus -4. Juni 2019

Chöre aus ganz Württemberg waren am Samstag und Sonntag in Heilbronn, um das Chorfest des Schwäbischen Chorverbandes zu feiern. Und mitten drin im Geschehen waren auch Sängerinnen und Sänger aus dem Kreis Rottweil.
Den Anfang machte der Chor „Taktlos“ des Gesangvereins Liederkranz Zimmern unter seinem Dirigenten Sandro Dalforo am Samstagvormittag. Eine besondere Bühne war ihnen zugeteilt worden: Sie sangen auf einer alten Fähre, die im Neckar auf dem Gelände der Bundesgartenschau schwamm. Ein bisschen improvisieren musste der Dirigent: Es gab dort keinen Notenständer, so dass drei aufeinander gestellte Bierkisten Ersatz boten. Viel Beifall gab’s vom fachkundigen Publikum, ob für „Always look at the bright Side of Life“ oder „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer“. Die Temperaturen gaben die Antwort: Jetzt. Begleitet wurde der Chor von Professor Helmut Cromm auf dem Keyboard, der dann das Medley aus Liedern der Gruppe „Pur“ dirigierte.

Cromms große Stunde aber kam am Nachmittag, als der von ihm geleitete Projektchor des Chorverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg auftrat. Nicht im Gelände der Gartenschau, sondern mitten im Zentrum der Großstadt, auf der Treppe der Kilianskirche. Begleitet vom HildegardPohl_Trio brachten die Sängerinnen und Sänger aus Rottweil, Zimmern, Dunningen, Schwenningen und Umgebung einen Teil ihres Konzertprogramms mit Kompositionen und Chorsätzen ihres Dirigenten. Eine ganze Menge Passanten blieben stehen, lauschten und geizten nicht mit Beifall. Und ließen Band und Chor nicht ohne Zugabe von der Bühne.

Nach diesem Auftritt konnten einige Sängerinnen und Sänger gleich auf der Bühne bleiben, denn es sang an selber Stelle der Liederkranz Schwenningen unter Daniel Sütö unter anderem Lieder von Queen und Abba. Auch hier gab es reichlich Beifall.
Für die Chorgemeinschaft Rottweil war es auch gleich der zweitägige Vereinsausflug. Und so konnten die Mitreisenden das Konzert der SWR-Bigband, ebenso genießen wie die Gartenschau und viel Chorgesang. Am Sonntag gab es eine Stadtführung, bei der die Rottweiler auch den Popchor „Crazy Voices“ aus Schiltach im Innenhof des Deutschhofs sahen.


Chorkonzert – Bach swingt mit Cromm

Beifall im Stehen vom Publikum

Beim Chor- und Swingkonzert des Chorverbandes mit dem Titel „Lass die Moleküle swingen“ überzeugten die Mitwirkenden – der Projektchor ebenso wie das HildegardPohl_Trio. Und natürlich Helmut Cromm, der nicht nur Chorleiter war, sondern auch die Idee hatte und das Programm zusammenstellte.
Und das Trio aus Nürnberg gefunden hatte. Das passte haargenau zum Konzept, Klassik swingen zu lassen. Zu diesem Konzept gehörte auch Cromms Zyklus „Das große Lalula“, das der Chor bewundernswert exakt sang und das vom Trio begleitet wurde. Christian Morgenstern hätte an der Vertonung seiner Gedichte über das ästhetische Wiesel oder den Schnupfen sicher große Freude gehabt. Bei zwei Liedern, vor allem „Bim Bam Bum“, durfte auch Sopranistin Barbara Britsch glänzen.
Dass das Ganze keineswegs bierernst war, zeigten Hildegard Pohl am Klavier und ihre Mitstreiter, Norbert Mayer-Venus am Bass und Yogo Pausch am Schlagzeug, im Anschluss. Sie ließen den Schwarzwald swingen, unter anderem mit Rossini und Horst Jankowski. Wer hat eigentlich „Die Gedanken sind frei“ komponiert? Bach, Mozart, Brahms oder Mick Jagger? Hildegard Pohl brachte das (etwa 200 Jahre alte) Volkslied im Stil eben dieser.

 

Und dann durften die Sängerinnen und Sänger Pausch, den Meister der Geräusche, mit Klatschen, Stampfen und Schnippen unterstützen – allen voran Helmut Cromm.

Wie gut sich die Musikstile vermischen lassen, zeigten Chor und Trio auch im zweiten Teil. Franz Liszts „Liebestraum“ als Tango? Funktioniert bestens! Bachs Menuett und seine Toccata in Swing? Brachten das Publikum in Schwung!

Beethovens „Albumblatt für Elise“ und Astor Piazzollas „Libertango“? Passen bei Pohl und Co. bestens zusammen. Und welchen Einfluss der „Kanon“ des Barock-Komponisten Johann Pachelbels bis in die Gegenwart hat, zeigten die Mitwirkenden mit der deutschen Version von „Streets of London“. Mit Beethovens Hymne an die Freundschaft, eine Erinnerung an die Europawahl tags darauf, endete das Konzert.

Fast – denn ohne eine Zugabe kamen die Mitwirkenden nicht von der Bühne. Und vom Verbandsvorsitzenden Dieter Kleinmann gab es Blumen.
Schade nur, dass der Festsaal der Gymnasien nur knapp halb gefüllt war.
Text, Bilder: Wolf-Dieter Bojus


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