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Aktuell

Chorverbandstag in Tuttlingen: Goldene Ehrennadel des SCV für Monika Koch

Die Ehrennadel in Gold des Schwäbischen Chorverbandes erhielt Monika Koch
für ihren großartigen Einsatz als Geschäftsführerin und Schatzmeisterin des Chorverbandes Schwarzwald-Baar-Heuberg. Die Laudatio hielt Musikdirektor Marcel Dreiling, Mitglied des Präsidiums. Viele große Veranstaltungen, darunter die Chormessen, die einstigen Gauchortage, Modell- und Benefizkonzerte habe sie akribisch vorbereitet und mit großem Engagement gemanagt, so auch die Beteiligung der Chöre an der Aufführung des Freischütz im Wasserschloss Glatt und Konzertreisen nach Helsinki und Tallinn. Hervorzuheben sei auch ihr unermüdliches Bemühen um die Arbeit der Vereine, für die sie stets Ansprechpartner war, gerne Auskünfte erteilte und Unterstützung anbot. Auch das Werben für das Singen durch neue ansprechende Angebote lag Monika Koch stets am Herzen, so Dreiling.

 

„Hinter den Chören liegen schwere Zeiten“, das betonte Bürgermeister Emil Buschle beim Chorverbandstag am Samstag in Tuttlingen. Lange Zeiten ohne Proben, die Sänger als Spreader der Aerosole, oder vielleicht doch nur der Händedruck? „Wir müssen wieder in den Normalmodus zurückfinden“, gab er den zahlreichen Vertretern der Chöre in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg mit auf dem Weg.

       

Dieter Kleinmann, Vorsitzender des Chorverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg, gedachte der Verstorbenen, darunter vor allem Klaus Hipp, der viele Jahre aktiv im Verband tätig war. Ihnen zu Ehren sang man gemeinsam den Bardenchor. Ohnehin gehört das Singen bei einer solchen Veranstaltung dazu. Den Auftakt machte „Ich bin ganz Chor“, eigens komponiert für das 125-jährige Jubiläum des Verbands 2011 und angeleitet von Verbandschormeisterin Judith Lang-Rutha.
Ausrichter des Chorverbandstags war die Chorgemeinschaft Tuttlingen, und hier blickte Kurt Binder auf die lange Geschichte des Gesangs unterm Honberg zurück. 2004 wurde die CGT gegründet, in dem sich die letzten drei verbliebenen Gesangvereine Tuttlingens zusammenschlossen. „Dies war ein guter Entschluss“, so Binder, denn heute singen 86 Aktive in den drei Chören Honberg Spätlese, Cantutti und Wireless, dem jungen Chor, der schon Auftritte in Funk und Fernsehen hatte. Sein besonderer Dank galt Uli Groß, die mit immer wieder neuen Ideen die Chöre voranbringt. „Du bist unersetzlich“, so Binder.
Emil Buschle betonte die enorme Bedeutung des gemeinsamen Singens, gerade für Ältere und gerade jetzt, und freute sich, dass auf der Bühne so viele junge Gesichter zu sehen waren. Da mache er sich keine Sorgen, der Verein „ist ein Glücksfall für Stadt und Region!“ Gerade die so erfolgreiche Vocal Challenge habe gezeigt, dass die Chöre Zukunft haben. Das Vereinsleben habe durch die Pandemie einen Umbruch erlebt, die Menschen hätten es sich bequem gemacht und sich mit ihrer Couch versöhnt. „Ich möchte Sie ermutigen, weiterzumachen,“ so Buschle, „aber ich bin zuversichtlich.“

Guido Wolf überbrachte die Grüße der Landesregierung und verglich die Sänger mit den Politikern: „Wenn man uns die Stimme vorenthält, sind wir k.o.!“ Nach der Pandemie hätten die Menschen wieder Lust auf Gemeinsamkeit. Das spüre er bei den vielen Festen derzeit. „Da hat sich etwas aufgestaut.“ Er dankte Dieter Kleinmann für seine über 20-jährige Tätigkeit als Vorsitzender des Chorverbands. „Ich bin jetzt seit einem Jahr Vorsitzender des Blasmusikverbands. 20 Jahre – das kann ich mir gar nicht vorstellen!“

Kleinmann selbst ging auch auf die strukturellen Veränderungen der letzten Jahre im Verband ein. „Ich bin froh, dass wir diesen ganzen Kladderadatsch der Aufteilung zwischen Vorstand und Beirat abgeschafft haben!“ Denn inzwischen sind alle Vorstandsmitglieder gleichberechtigt, „und das finde ich gut.“ Er betonte, dass der Verband ein Dienstleister für die Vereine sei. So habe man während der Pandemie mit den Vereinsvorständen telefoniert, um zu fragen, wo sie der Schuh drückt und wie man ihnen helfen könne – „eine sehr gelungene Aktion, die großes Echo fand.“ Leider gebe es trotzdem kleine Vereine, die aufgeben müssen, meist altersbedingt. Nun stehe man vor der Frage, wie ein Neustart gelingen könnte. Ein Angebot des Verbands ist dabei das offene Singen, das im zweiten Anlauf großen Anklang fand – über 60 Sängerinnen und Sänger trafen sich in Neufra, um gemeinsam mehrstimmig zu singen. Hier kann jeder mitmachen, ob Mitglied in einem Chor oder nicht. Ein weiteres offenes Singen wird demnächst im Raum Tuttlingen stattfinden.

Chormeisterin Judith Lang-Rutha hatte wenig zu berichten, blickte aber nach vorne: Im kommenden Jahr wird es wieder Fortbildungsangebote geben, unter anderem auch einen Vizechorleiterlehrgang. „Es ist uns ein großes Anliegen, dass die Chöre Vizechorleiterinnen und -leiter haben“, so Dieter Kleinmann.

Eine hervorragende Arbeit bescheinigte Emil Buschle dem Chorverbandsvorstand, die von ihm beantragte Entlastung wurde dann auch einstimmig angenommen.

 

Die goldene Ehrennadel des Chorverbandes SBH überreichte Dieter Kleinmann an Helma Fischer, Gerda Kaupp, Theresia Buob und Annette Breil von der Sängerlust Wittershausen, an Gabriela Gollasch und Cornelia Schöntges vom Liederkranz Schwenningen und an Herbert Maier vom Liederkranz Deißlingen. Sie alle zeichnet ein langjähriges ehrenamtliches Engagement in ihren Vereinen und im Chorverband SBH aus.
Die letzte goldene Ehrennadel ging an Uli Groß, die in Frittlingen und Tuttlingen als Chorleiterin engagiert ist. Sie initiierte und managte auch maßgeblich die Vocal Challenge.

Neuauflage der Vocal Challenge Tuttlingen angedacht

Wie erfolgreich diese war, konnte man im schönen Saal des evangelischen Gemeindehauses mit Blick auf die Donau erleben, denn hier gab es mehrere Beiträge zu hören, die zu den Halbfinalisten und Finalisten bei der Challenge gehörten. „Wir wollen die ganze Region vom Singen begeistern. Es hat gezeigt, wie toll Chormusik sein kann.“ Eine Neuauflage ist angedacht, „wir hoffen, dass wir es im Zweijahresabstand machen können“, so Uli Groß.

Text, Bilder: Moni Marcel

 


Offenes Singen: Gut 60 Teilnehmer hatten viel Freude am Singen

Sichtlich große Freude und Spaß hatten die gut 60 Teilnehmer des offenen Singens am 3. Juli in der Neufraer Karl-Stimmler-Halle.

Unter der Anleitung von Dennis Heitinger und Judith Abele-Rothenhäusler gab es ein fröhliches Einsingen mit etwas Bewegung und lustigen Übungen rund um Mango, Kiwi und Ananas. Das „Biowollebobbele“ war dann zwar ein Zungenbrecher, der nicht allen locker über die Lippen lief, aber beim anschließenden gemeinsamen vierstimmigen Singen machte sich das Aufwärmen doch bemerkbar.

Gemeinsam einstudiert und gesungen wurden die Lieder „Erlaube mir fein`s Mädchen“, „Hab oft im Kreise der Lieben“, „Drei schöne Dinge fein“, „Samba lelé“ und das Chorverbandslied „Ich bin ganz Chor“. Das klang schon richtig gut. Ein echter Knaller war das Seemannslied „Wellerman“. Die Teilnehmer kamen aus der ganzen Region und wurden durch den Kirchenchor Neufra und durch den Männergesangverein Liederkranz Neufra kräftig unterstützt.

Sie hatten auch die Bewirtung übernommen, wofür ihnen der Vorsitzende des Chorverbandes Dieter Kleinmann herzlich dankte. Mit diesem „offenen Singen“ wurde erreicht, was der Hintergrund dieser Aktion war: Allen, die Freude am Singen haben, ein Angebot zu machen, vierstimmig zu singen, für all jene, die keinem Chor an-gehören und deren Chor durch Corona und Alter das Singen aufgegeben hat und für alle, die über die Chorproben hinaus Interesse an einem weiteren mehrstimmigen Singen haben. Das „Offene Chorsingen“ war ein toller Erfolg.

Auch ein bisschen Choreografiebrachte Judith Abele ein.Ein nächstes solches offenes Singen wird es demnächst im Raum Tuttlingen geben, Weitere Infos dazu gibt es auf der Homepage des Chorverbands: www.chorverbandsbh.de.

 

Auch ein bisschen Choregrafie durfte nicht fehlen

Text: Moni Marcel, Bilder: LK Neufra


Vocal Challenge Tuttlingen: Beeindruckende Stimmen und ein tolles Event

Dass ein solch glamouröses Event mal im Betriebsrestaurant von Aesculap stattfindet das hätte wohl kaum jemand erwartet. Auch nicht, dass die Region so viele tolle junge Gesangstalente aufzubieten hat. Und doch war es am Samstagabend so, denn da fand das Halbfinale der Vocal Challenge Tuttlingen statt. Und das hatte es wirklich in sich: 22 Sängerinnen und Sänger hatten sich dafür qualifiziert, hatten geprobt, hatten sich von Gesangslehrerin Annika Neipp und Choreographin Anne Albrecht coachen und trainieren lassen, und standen dann auf der Bühne, um zu zeigen, was sie drauf haben.

 

 

Die Beiden eröffneten die Challenge: Jorgo und Vivienne
Im Hintergrund die Jury

 

Zu sehen und zu hören waren aktuelle Popsongs und Klassiker, von Maneskin über Olivia Rodrigo bis zur Liebeshymne „Vivo per Lei“, die Yuliia Chylikina und Felix Müller aus Emmingen unglaublich authentisch interpretierten – sie im Glitzerabendkleid mit Ukraine-Schleife. Denes Sapo musste alleine auf die Bühne, seine Partnerin Kosovare Zeqiri aus Freiburg hatte Corona erwischt. Mit großer Energie, viel Stimmgewalt, teils erstaunlicher Bühnenpräsenz und tollem Showtalent interpretierten Marius Butsch aus Volkertshausen und Kiara Huber aus Herrenberg „You are the reason“ von Calum Scott und Leona Lewis, Elisabeth Malcev, aus Gosheim, Elisea Cagnano aus Rottweil und Ina Lieten aus Haigerloch „Halt Dich an mir fest“ von Revolverheld, und die beiden Küken, Summer Lämmle aus Spaichingen und Ece Ata aus Möhringen, beide erst 15 Jahre alt, hatten sich „Dream a little Dream“ vorgenommen. Großartig waren auch Esra Richter aus Reutlingen und Merda Serin aus Balingen, beide schon Mamas, mit ihrer Interpretation von „Alles leuchtet“ von Joy Denalane, und Sandra Stebner (Rottweil) mit Helena Schaermann (Villingen-Schwenningen), die den krönenden und mitreißenden Abschluss mit „I will survive“ von Gloria Gaynor lieferten. Echte Gänsehautmomente waren da garantiert, und das Publikum – fast 700 Leute waren gekommen – dankte mit begeistertem Applaus.

Pfiffige Moderatorin Sabrina

Backgrund-Chor mit allen Challengern

Auch wenn alle „Challenger“, wie sie die beiden ModeratorInnen Sabrina Stehle und Patrik Termer nannten, einzeln zum Casting angetreten waren: Auf die Bühne mussten sie nicht alleine, und im zweiten Teil des Abends standen sogar alle auf der Bühne und boten den jeweils vorne Stehenden den Background-Chor. Offenbar ist es den Machern vom Chor Wireless! um Uli Groß und der Chorgemeinschaft Tuttlingen gelungen, aus Einzelkämpfern Teamplayer zu machen – der Spaß an der Sache war deutlich zu spüren. Aber auch sichtbar, wie unglaublich viel Arbeit hinter diesem Abend stand. Und da war natürlich auch noch die Jury: Debora Vater, Jonas Weisser und Patrick Oliver haben alle drei schon Erfahrungen gesammelt, bei „Star Search“, bei „The Voice of Germany“, bei „Deutschland sucht den Superstar“. Zu ihnen gesellte sich Alfons Schwab, der Leiter der Musikschule Tuttlingen, und entsprechend professionell kamen von ihnen Kritik, Anregungen, Lob nach jedem Auftritt. Denn klar: Das Ziel der Macher ist es, einen regionalen Gesangswettbewerb zu installieren, und das ist ihnen hervorragend gelungen. Klar war aber auch, dass es an dem Abend Tränen geben würde, und die gab es auch.

Denn nur zehn der 22 kamen ins Finale am 25. Juni in der Tuttlinger Stadthalle. Und wer dort zum „Local Vocal Hero“ wird, der gewinnt einen professionellen Musikvideodreh samt gemeinsamen Auftritt mit der A-Cappella Band Onair von Patrick Oliver beim Honbergsommer.

Doch zunächst entschieden die Jury und das Publikum darüber, wer ins Finale darf, und das sind Jorgo Siridopoulos (Bad Waldsee) Vivienne Milse (Villingen), Denes Sapo (Balgheim), Felix Müller und Yuliia Chylikina (Emmingen), Marius Butsch (Volkertshausen), Kiara Huber (Herrenberg), Summer Lämmle (Spaichingen), Marie Sophie Schaal (Tuttlingen) und Esra Richter (Reutlingen). Und weil Jorgo Siridopoulos beim Finale nicht dabei sein kann, darf das Sonita Taev aus Spaichingen.

Wireless! bei seinem Auftritt

Wireless! mit Saskia

Klar, das die Macher von Wireless! auch auf die Bühne zu erleben waren, nicht nur hinter den Kulissen, auch sie überzeugten mit Rap, Beatboxing und tollen Stimmen.

 

 

Finale am 25. Juni in der Tuttlinger Stadthalle

Karten für das Finale gibt es unter tickets.vibus.de, mehr Informationen über die Challenge
unter www.vocal-challenge-tuttlingen.de

Text, Bilder: Moni Marcel


Termine und Infos des Chorverbands SBH

Offenes Chorsingen:       03.07.2022, 14.00 Uhr, Karl-Stimmler-Halle Neufra

Chorverbandstag 2022: 16.07.2022, 14.00 Uhr, Saal des Evangelischen Gemeindehauses Tuttlingen

Vorständetagung:            Herbst 2022, genauer Termin folgt

Chorjugendtag des SCV:      24./25. 09.2022, Ulm

Chorverbandstag des SCV: 09.10.2022, Waiblingen

Ehrentag  erst im nächsten Frühjahr:   7. Mai 2023 als Matinee (Ausweichtermin: 06.03.2023). Falls ein Verein an einer größeren Veranstaltung an einem Samstagabend interessiert wäre, könnte auch eine solche Veranstaltung geplant werden.

Chorverbandstag 202318.03.2023


Offenes Chorsingen am 3. Juli, Verbandstag am 16. Juli 2022

Offenes Chorsingen als Angebot
Chorverband sucht neue Geschäftsführer*in

„Singen macht Freude und bildet Gemeinschaft“, so der Vorsitzende des Chorverbandes Schwarzwald-Baar-Heuberg Dieter Kleinmann. Um allen, die Freude am Singen haben, ein Angebot zu machen, bietet der Chorverband ein offenes Chorsingen an.

Es ist dies eine Aktion, für das Singen zu werben bei all denen, die keinem Chor angehören, deren Chor durch Corona und Alter aufgehört hat, und für alle, die über die Chorproben hinaus Interesse an einem weiteren mehrstimmigen Singen haben. Das erste Angebot musste leider wegen nur weniger Anmeldungen abgesagt werden.
Doch es gibt einen neuen Versuch am Sonntag, 3. Juli um 14 Uhr in der Karl-Stimmler-Halle in Rottweil-Neufra. Judith Lang-Rutha, Dennis Heitinger und Judith Abele-Rothenhäusler haben ein interessantes Programm vorbereitet mit bekannten Liedern wie „Die Rose“ oder „Erlaube mir, feins Mädchen“ und neue Lieder. Und es gibt Kaffee und Kuchen. Ein weiteres Angebot dieses offenen Singens plant der Chorverband im Raum Tuttlingen.

Weitere Infos hier: Einladung offenes Chorsingen 3.7.22

Besprochen wurde auch der Chorverbandstag 2022 am 16. Juli im evangelischen Gemeindehaus in Tuttlingen. Der neue Geschäftsführer des Schwäbischen Chorverbandes, Johannes Pfeffer, wird dabei ein Referat über die Arbeit des Schwäbischen Chorverbandes und die geplante Strukturreform der Regionalverbände halten und Monika Koch die Goldene Ehrennadel des Schwäbischen Chorverbandes überreichen.
Nach 22 Jahren wird Monika Koch als Geschäftsführerin im Juli 2023 aufhören. Das Amt der Schatzmeisterin wird sie allerdings beibehalten.


Verbilligte Chortickets für das Halbfinale der Vocal Challenge Tuttlingen

Liebe Vorstände, liebe Kolleg*innen!

 Achtung! Verbilligte Chortickets für unser Halbfinale am 4. Juni!

 Tickets für das Halbfinale von „Vocal Challenge Tuttlingen“ gibt es an allen regionalen Vorverkaufsstellen und auch online unter folgendem Link:
https://tickets.vibus.de/00100014000000/shop/VstDetails.aspx?VstKey=10001400001809000

Wir bieten verbilligte Karten an für Chorgruppen ab 10 Personen.
Auch das ist abrufbar unter der Rubrik „Chortickets“.  Bitte an der Kasse den Chornamen angeben. Diese Tickets sind um 3 € verbilligt.

Hier ein kleiner Eindruck vom Casting unserer ersten Teilnehmerin, Kiara Huber;  Schnitt: Tobias Neusigl.

https://www.youtube.com/watch?v=Ofx7aNZ6R8w

 Jeder im Publikum darf mitwählen!
 Über einen QR-Code kann sich jede*r Zuschauer*in beim Halbfinale über das Handy einwählen und mitbestimmen, wer weiterkommt zum Finale!

 Was können wir bewirken?

Ich hatte ja vor gut 6 Wochen schon mal eine Mail geschickt wegen des Castings zu „Vocal Challenge Tuttlingen“.
Da sind dann doch ein halbes Hundert an jungen Sänger*innen zusammengekommen, darunter sehr beeindruckende Talente. 42 davon haben wir am Castingtag dann kennengelernt.
Ab 8.30 Uhr wurden die jungen Talente „eingecheckt“ und von Chorleuten voll betreut durch das Casting geführt.
22 Talente wurden in das Halbfinale weitergeleitet.

Dieses Großprojekt bedeutet natürlich für all unsere ehrenamtlichen Helfer*innen ein stattliches Arbeitspaket.
Aber ich glaube, es lohnt sich, mit einem solchen Projekt die Aufmerksamkeit der Jugend unserer Region auf’s Singen zu lenken.

Sollten wir unsere „Vocal Challenge“ mit gutem Erfolg abschließen, wäre es uns ein Anliegen, das Event alle zwei Jahre wieder aufzulegen.
Ich hoffe, damit ein nachhaltiges Interesse am Singen bei unserer Jugend zu wecken. Und das ist ja an Anliegen von uns allen.
Aber wie es halt immer ist mit Pilotprojekten: Hinterher wissen wir mehr!

 Alle Infos zum Event sind auch abrufbar auf unserer Homepage  www.vc-tut.de, auf Facebook und auf Instagram.

Liebe Grüße und vielleicht bis bald!

Uli Groß, Organisationsleitung

 


Casting bei Vocal Challenge Tuttlingen optimal gelaufen!

Erstes Coaching der HalbfinalistInnen von Vocal Challenge Tuttlingen
Keine leichte Aufgabe für die Jury um Debora Vater und Jonas Weisser

Keine einfache Aufgabe hatte die Jury beim Casting der Vocal Challenge Tuttlingen am Samstag. Debora Vater, Jonas Weisser und Patrick Oliver waren schon bei DSDS und The Voice dabei, nun mussten sie selbst, gemeinsam mit Musikschulleiter Alfons Schwab, über das Schicksal der gut 40 TeilnehmerInnen entscheiden. Zweimal verschoben, „wir hatten zwei Jahre Zeit für die Vorbereitung“, so die Organisatorin Uli Groß schmunzelnd auf die Frage, wie lange das denn gedauert hat.

Aufwändig wars offensichtlich, der Raum in der Schillerschule hatte sich wirklich in ein Studio verwandelt, die Wände schwarz abgehängt, Kamera, Laptops, jede Menge Boxen, Bildschirme und Strahler. Entsprechend aufgeregt waren die jungen Sängerinnen und Sänger, denn für das Halbfinale gabs nur etwa halb so viele Plätze wie Casting-Teilnehmer. Immer drei von ihnen durften gemeinsam ins Allerheiligste, das nahm etwas von der Nervosität. Was die Jury hier zu hören bekam, war unglaublich vielseitig: Rockröhren und Ariana Grande-Songs, Selbstkomponiertes und Kopiertes, manches begeisterte, anderes weniger. Die einen bekamen dann gleich die Eintrittskarte fürs Halbfinale, andere gingen leer aus, manche durften am Sonntag am Training teilnehmen und noch hier nochmal bewähren. Hier sorgten Debora Vater, Jonas Weisser und Uli Groß für den Feinschliff in Sachen Gesang und Performance.

Als Höhepunkt wurde die Gruppe in Duette eingeteilt, die sich mit kurzer Vorbereitungszeit auf einen Song einigten und dann die Runde mit unterschiedlichsten Spontanperformances begeisterten. Bereits dies ließ erahnen, welche Highlights die Zuschauer beim Halbfinale erwarten. Im Laufe dieser Woche wird die Songreihenfolge endgültig festgelegt. In den folgenden beiden Wochen erhalten die „Challenger“ intensiven Unterricht bei der Trossinger Gesangslehrerin Anika Neipp und der Stuttgarter Choreografin Anne Albrecht.

Am Samstag, 4. Juni stehen die nächsten Entscheidungen an, dann findet das Halbfinale im Betriebsrestaurant der Firma Aesculap statt. Dieses Mal darf das Publikum mitentscheiden, per Handy und QR-Code.

Das Finale ist dann am Samstag, 25. Juli in der Tuttlinger Stadthalle.

Karten für beide Abende gibt es an der Ticketbox Tuttlingen und allen regionalen Vorverkaufsstellen. Den Link zum Online-Vorverkauf findet man auf der Homepage: www.vc-tut.de

Text, Foto: Moni Marcel


Neueste Infos zur Vocal Challenge Tuttlingen

51 InteressentInnen gab es für den Wettbewerb, von denen 49 zum Casting eingeladen. wurden

Dabei kommen dieses Mal ca. 30 TeilnehmerInnen aus der näheren Umgebung bis zu 35 km,
9 aus Tuttlingen direkt,

4 aus Rottweil,
4 aus Spaichingen,
etliche aus Zimmern, Oberndorf, Wellendingen, Gosheim, Balingen.

Und dann unsere musikalischen „Zuwanderer“ aus Bad Waldsee, Freiburg und Umgebung, aus dem Kinzigtal, Herrenberg und sogar Walldorf bei Wiesloch.

Der Altersdurchschnitt liegt bei 23 Jahren.

Morgen, 07. Mai ist das Casting – wie sind gespannt!!


Vocal Challenge Tuttlingen findet endlich statt

Nach mehreren, Corona-bedingten Verschiebungen findet nun die Vocal Challenge Tuttlingen endlich statt. Mit in der Jury sitzt neben Debora Vater auch Jonas Weisser, der nach seinem RTL-Siegeszug erstmal sein Abi gemacht hat und nun eine Ausbildung beim Sender macht. Derzeit ist der 19-Jährige in die Tanzshow „Let´s Dance“ involviert.

Jonas Weisser nahm bei der 16. Staffel der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ teil und hat es tatsächlich bis in die berühmten Liveshows geschafft. Doch dies war erst der Anfang. Schon von klein auf an hat er von seinen Eltern die Liebe zur Musik mit auf den Weg bekommen und stand schon im Alter von sieben Jahren selbstbewusst auf der Bühne. Seine Mutter erkannte schnell sein Potential und ermöglichte ihm seine musikalische Ausbildung durch Gesangs- und Klavierunterricht. Mit 14 Jahren feierte Weisser mit dem A-cappella-Chor „Wireless!“ große Erfolge. Seine Vorliebe für Songs in Deutsch ist geblieben, auch bei DSDS sang er ausschließlich in seiner Muttersprache. Darüber gelang ihm auch der Durchbruch ins Musikgeschäft, inzwischen hat er einen Vertrag mit AME-Media.

„Mit Musik kann man die Menschen da draußen berühren und Gefühle auslösen, welche nur die Musik offenbaren kann. Ich freue mich als Juror bei der Vocal Challenge Tuttlingen auf Stimmtalente und magische Momente. Ich bin gespannt auf den Kandidaten, der das gewisse Etwas hat!“ so Jonas Weisser.

Den BewerberInnen des Popgesangswettbewerbes wird nicht nur eine Bühne geboten, sondern auch intensive Arbeitsphasen mit tollen Lehrerinnen. Durch Fördergelder der deutschen Chorjugend gelang es dem Orga-Team, unter anderen mit Dozenten wie der Berliner Choreografin Anne Albrecht und der Trossinger Gesangslehrerin Anika Neipp zusammenzuarbeiten. In intensiven Arbeitsphasen mit kostenlosem Unterricht erhalten die jungen Stimmtalente den notwenigen Schliff, um für die Halbfinal- und Finalshows im Juni Bestleistungen bieten zu können.

Außerdem konnte die A Cappella-Band “Onair“ als musikalische Schirmherrin gewonnen werden: Sie wird nicht nur Patrick Oliver, den Vocal Percussioner der Band, in die Jury entsenden, sondern bietet bei ihrem Auftritt am 10. Juli beim Honbergsommer der/m Gewinner/in des Wettbewerbs die Möglichkeit, gemeinsam mit „Onair“ und dem Pop-Chor “Wireless” auf der Bühne zu stehen. „Onair“ gehört zur internationalen Spitze der Vokalformationen. Für ihre gesangliche Intensität und Perfektion, ihre kunst- und kraftvollen Arrangements sowie ihr innovatives Sounddesign wurde die Band mit zahlreichen renommierten Musikpreisen in Europa, Asien und den USA ausgezeichnet. 2020 wurden sie als erste A Cappella Band überhaupt für das Erfolgsformat  „The Voice of Germany“ zugelassen und sang sich dort bis in die Sing-offs.

 

Halbfinale:  04. Juni 2022, neue Kantine der Fa. Braun/ Aesculap

Finalshow:  25. Juni 2022, Stadthalle Tuttlingen

Mehr Infos gibt´s hier: www.vc-tut.de

 


Offenes Chorsingen am 22.Mai in Holzhausen

Herzliche Einladung zum
offenen Chorsingen
Datum: Sonntag, 22.05.22
Ort: Panoramahalle Holzhausen
Uhrzeit: ab 14.00 Uhr
Willkommen liebe S-A-T-B-Stimmen zum ca. 90 minütigen gemeinsamen Singen verschiedener bekannter (und neuer) Chorlieder mit anschließender bewirteter Gemütlichkeit!
Für die Planung bitten wir herzlich um Anmeldung bis 07.05.22 bei Burghart Gramoll mgv.holzhausen@yahoo.de
Veranstalter: Chorverband SBH
Leitung: Judith Lang-Rutha, Dennis Heitinger und Judith Abele-Rothenhäusler.
Weitere Veranstaltungen in Rottweil und Tuttlingen werden folgen!


Seit 20 Jahren ist Dieter Kleinmann Vorsitzender des Chorverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg

Dafür gab es bei der letzten Vorstandssitzung großen Dank und einen ebenso großen Geschenkkorb, den die dienstälteste Vorstandsfrau Brigitte Jani-Lutz überreichte, vollgefüllt mit lauter regionalen Leckereien inklusive einer Flasche Speiseöl.
Doch man war nicht zum Feiern zusammengekommen, allerhand gab es zu besprechen. So ging es zunächst um den Krieg in der Ukraine und die Frage, wie auch die Chöre hier helfen können. Zwei tun es bereits, die Mädchenkantorei Rottweil gab am vergangenen Sonntag ein Benefizkonzert, der Mädchenchor Rottweil singt am Palmsonntag auf dem Dreifaltigkeitsberg und spendet an Ärzte ohne Grenzen für ihren Einsatz im Kriegsgebiet. Zudem sind mehrere Chöre derzeit dabei, die hier angekommenen Flüchtlingskinder in ihre Arbeit zu integrieren – Singen ist bekanntlich ein hilfreiches Mittel der Völkerverständigung und funktioniert auch über Sprachgrenzen hinweg.
Mit Verbandschormeisterin Judith Lang-Rutha besuchte Dieter Kleinmann ein Informationstreffen des Schwäbischen Chorverbandes, und er hatte gute Nachrichten mitgebracht: Die umstrittene Strukturreform wirkt sich auf unseren Verband nicht aus. An der Zusammensetzung des Chorverbandes Schwarzwald-Baar-Heuberg, so Kleinmann, ändert sich nichts.

Wie man den darbenden Chören, vor allem denen im Kinder- und Jugendbereich, unter die Arme greifen kann, das wurde eingehend diskutiert und beschlossen, mit einer erneuten Telefonaktion die Sorgen und Nöte abzufragen und Hilfe anzubieten. Das wird allerdings nicht gleich geschehen, vorerst sollen die Chöre Zeit haben, sich nach der Pandemie wieder neu zu sortieren. Die Ideen für gemeinsame Projekte sind weiterhin da, das Musical „Freude“ oder ein Wochenende in der Rottweiler Jugendherberge mit Flashmob-Auftritt auf dem Wochenmarkt. Aber man war sich einig: Jetzt ist nicht die richtige Zeit dafür. Aber für gemeinsames, offenes Singen für jeden, der Lust hat, schon. Das organisiert jetzt Judith Abele-Rothenhäusler für den Raum Sulz. Es soll am 22. Mai in Holzhausen stattfinden – an einem Sonntagnachmittag mit Kaffee und Kuchen. Ein weiteres ist am 3. oder 10. Juli im Raum Rottweil oder Tuttlingen geplant.

Fest steht der Chorverbandstag am 16. Juli im evangelischen Gemeindehaus in Tuttlingen, bei dem Dieter Kleinmann auch die goldenen Ehrennadeln an mehrere verdienten Mitglieder überreichen und Geschäftsführerin Monika Koch mit der goldenen Ehrennadel des Schwäbischen Chorverbandes ausgezeichnet wird.
Ein eigener Ehrentag ist dann für Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres geplant.

Text: Moni Marcel, Bilder: Monika Koch


„Der Etwas Andere Chor“ Tuttlingen präsentiert Perlen der Filmmusik

Am Samstag, 30.04.22 meldet sich „Der Etwas Andere Chor“ nach  der langen
Corona-Zwangspause mit populären Songs aus dem Metier der Filmmusik
zurück! Um 20.00 Uhr erklingen in der Möhringer Angerhalle u.a. Highlights
aus „Rocketman“, „James Bond 007“, „Hair“ und diversen Walt Disney –
Produktionen.
Für besondere Farbtupfer sorgen talentierte Tuttlinger
Nachwuchs-Vokalistinnen mit Titeln wie „Alexander Hamilton“, „Youth“ und
„You’ll be in my heart“.
Die Band “Four Fun” um Marco Schorer sorgt für die
virtuose instrumentale Begleitung. Die Gesamtleitung obliegt Joachim Brenn.
Ganz nebenbei feiert der Chor mit seinem Konzert auch noch sein 30-jähriges
Jubiläum!

Eintrittskarten gibt es ab sofort in der Ticketbox und in der Tuttlinger
Geschäftsstelle der VHS!


Den Chören aus der Krise helfen / Verbandstag in den Sommer verschoben

Bei einer digitalen Sitzung beriet der Vorstand des Chorverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg Ende Januar  darüber, wie den darbenden Chören aus der Krise geholfen werden kann. Denn klar ist:  Fast alle Chöre haben haufenweise Sänger verloren, manche denken ans Aufhören, und das derzeit vorgeschriebene Singen mit Maske macht auch keinen Spaß.

Doch zunächst wurde festgelegt, dass der Chorverbandstag in den Sommer verlegt wird, er ist nun für den 16. Juli in Tuttlingen geplant, in der Hoffnung, ihn dann in Präsenz veranstalten zu können. Am selben Tag findet auch der Chorverbands-Jugendtag statt, bei dem die Probleme noch größer sind.
Denn Kinder- und Jugendchöre gibt es immer weniger. Hier soll nun ein konstruktiver Austausch stattfinden, denn einzelne Chöre wie der Spaichinger Kinderchor oder auch ein Projekt in Konstanz vermelden entgegen dem Trend eine recht gute Resonanz. Im Gespräch wollen sich Vorsitzender Dieter Kleinmann und Jugendbeauftragter Torsten Litla zusammen mit den Verantwortlichen für Kinder- und Jugendchöre im Chorverband   mit den Spaichingern und Konstanzern austauschen und Ideen entwickeln, wie man die Kinder- und Jugendchöre seitens des Verbands unterstützen könnte.

Diskutiert wurde auch darüber, wie Sänger aus aufgelösten Chören anderswo Anschluss finden könnten, und schließlich war es der Vorschlag von Judith Abele-Rothenhäusler, regional offene Sing-Chorangebote zu machen, der am meisten Anklang fand. Viele Sorgen und Nöte der Chöre der Region haben sich die Vorstandsmitglieder in den letzten Wochen angehört, sie haben mit sämtliche Chorvorständen das Gespräch gesucht, was gut ankam. Alle hätten sich gefreut, dass sich der Vorstand bei ihnen meldete, so Geschäftsführerin Monika Koch. Auch das will man im Mai und Juni erneut machen, „wir wollen den Vereinen und Chören ja helfen!“, betonte Vorsitzender Kleinmann.

In Sachen Fortbildungen hakt es derzeit, wie Monika Koch betonte. Zwar sei der Kurs für digitale Chorproben mit Uli Groß sehr gut angenommen worden, für alle anderen Angebote habe sich aber niemand angemeldet. Deswegen soll es weitere Fortbildungen erst im kommenden Jahr geben, bzw. wird man Fortbildungen vom Schwäbischen Chorverband und von der Deutschen Chorjugend verstärkt bewerben.

Indessen kümmert sich Raimund Kupferschmid zusammen mit Brigitte Jani-Lutz um die Geschichte des Verbands, diese sei ja gerade den Jüngeren nicht bekannt. Der Ehrentag und das Ehrencafé werden wieder einmal verschoben

Text: Moni Marcel


Neuerscheinung der CD Erwartung vom Mädchenchor Rottweil

Adventlich- weihnachtliche Chormusik aus verschiedenen Jahrhunderten

Als 5. CD hat der Mädchenchor Rottweil erstmalig eine neue CD mit adventlich-weihnachtlicher
Chormusik aus verschiedenen Jahrhunderten aufgenommen, die den Titel ‚Erwartung‘
trägt. Warten-Spannung-Hoffnung… menschliches Miteinander ist ohne Erwartung,
ob erfüllte oder enttäuschte, kaum vorstellbar.
Im christlichen Jahreskreis ist die Adventszeit eine besondere Zeit der Erwartung. Dass gerade
Chormusik diese Erwartung durch die Jahrhunderte hindurch auf stilistisch vielfältige
Weise spiegelt, zeigt der Mädchenchor Rottweil mit dieser Advents-und Weihnachts-CD ausdrucksvoll
und klangvoll.
Dabei sind Chorwerke ausgehend von der Zeit der Gregorianik, über den Barock
(Johann Hermann Schein, Heinrich Grimm, Andreas Hammerschmidt, Johann Sebastian Bach),
die Zeit der Romantik ( Josef Rheinberger), bis zur Modernen (Alan Wilson, Ola Gjeilo,
Erich Whitacre und Michael Engelhardt) zu hören.
Neben a-cappella Stücken wird der Mädchenchor in den Chorstücken mit Orgel,
Flügel oder Percussions begleitet.
Die Texte der Chorstücke beschreiben die adventliche Erwartung, die winterliche stimmungsvolle
Natur und die weihnachtliche Freude über die Geburt Jesu.

Bestellung über die Homepage: www.maedchenchor-rottweil.de

Text: Mädchenchor Rottweil


Chorverband Schwarzwald-Baar-Heuberg: Vereine brauchen Unterstützung „Wollen offenes Ohr für Sorgen und Nöte haben“

Der Vorstand des Chorverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg zeigte sich bei seiner letzten Sitzung vorsichtig optimistisch hinsichtlich der Planung von Veranstaltungen, trotz rasant steigender Corona-Fallzahlen. So plant man den Chorverbandstag am 19. März in Tuttlingen in Präsenz, allerdings soll das Programm so kurz wie möglich gehalten werden. Ob man gemeinsam singen kann wie bisher, bleibt offen. „Wir schauen, wie es dann aussieht“, so Geschäftsführerin Monika Koch. Auf jeden Fall möchte der Vorsitzende Dieter Kleinmann die Goldenen Ehrennadeln übergeben, was eigentlich letztes Jahr schon passieren sollte.

Diskutiert wurde dann die vom Vorstand des Schwäbischen Chorverbands (SCV) geplante Strukturreform. Diese soll dazu führen, dass in allen Regionalverbänden einheitliche Standards eingeführt werden. So sollte jeder Regionalverband eine eigene Jugendordnung und Jugendkasse haben, sich verstärkt um Kooperationen zwischen Vereinen und Schulen bemühen, eine schlagkräftige Geschäftsstelle für die Mitglieder einrichten, damit so manche Arbeit dann von ehrenamtlichen Schultern genommen wird. Dieter Kleinmann betonte, dass diese Einführung von Standards für den Chorverband Schwarzwald-Baar-Heuberg keine große Umstellung bedeutet, da sie hier fast alle schon umgesetzt sind. Anders sieht es aus mit der vom Schwäbischen Chorverband gewünschten Zusammenlegung von Regionalverbänden. Dieses Vorhaben stößt bei den Verbänden und Vereinen auf Widerstand. „So etwas muss von unten nach oben kommen, nicht von oben angeordnet werden“, meinte Dieter Kleinmann. Dabei kann er sich durchaus Kooperationen in der Jugendarbeit, bei Konzerten und auch bei den Geschäftsstellen vorstellen.

Derzeit sind ohnehin andere Dinge wichtiger, vor allem der Kontakt zu den Vereinen und Chören vor Ort, die nun erneut in der Situation sind, dass sie nicht oder nur unter hohen Auflagen proben können. So gibt es bereits erste Vereine, die ans Aufgeben denken. Daher beschloss der Vorstand nun, mit allen Vereinen Kontakt aufzunehmen, die Situation vor Ort abzufragen und Hilfsangebote zu machen. Manche Chöre sind nämlich recht kreativ, und davon könnten die anderen profitieren: Sie halten den Kontakt untereinander durch WhatsApp-Gruppen, bringen den SängerInnen kleine Geschenke vorbei oder planen Sing-Aktionen im Freien. Zudem bietet der Schwäbische Chorverband fachliche Beratung an. Der Appell des Vorstands: „Nicht gleich aufgeben!“ So könne ein Verein die Arbeit für bis zu drei Jahre ruhen lassen, „in dieser Zeit kann man dann Neues planen“, so Monika Koch. Man müsse digitaler werden, „und hier kann man auch die jungen Leute miteinbeziehen, die sich mit der Technik besser auskennen.“ Dieter Kleinmann fasste es so zusammen: „Wir wollen den Vereinen klar machen, dass wir ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Nöte haben.“

Text:  Moni Marcel


Gelungener Liederabend in der Leintalhalle vom Liederkranz Frittlingen

Frittlingen, 6.11.2021

Trotz verschärfter Corona Vorschriften konnten wir viele Besucher begrüßen.
Nach langer Abstinenz fieberten sowohl die Sänger, wie auch die Zuhörer dem lang ersehnten Gemeischaftserlebnis entgegen.
Das Publikum konnte endlich wieder einmal einen entspannten Abend genießen.
Die Mischung, Duo Fracksausen, Christian aus Tirol und dem Männergesangverein war perfekt.
Die Liederauswahl sorgte dafür, dass sofort der Funke auf die Zuhörer übersprang. Wer die Schlager/Lieder kannte sang, schunkelte oder klatschte rhythmisch mit.
Den Anfang machte der Männergesangverein mit einem Potpourri aus früheren Auftritten.
Das Duo Fracksausen –nach Aussage unseres Vorstandes inzwischen erwachsen- begeisterte durch ihre hintergründigen ehrlichen Lieder über die Wechseljahre von Frau und Mann. Auch die typisch schwäbischen Gerichte wurden musikalisch dargeboten und waren vom Feinsten.
Unser Christian aus Tirol mit seinen Liedern über Tirol, das Tiroler Land und Nix Amore waren weitere Höhepunkte.
Der Männergesangverein stellte im letzten Programmteil des Abends einige Lieder aus dem kommenden Konzertprogramm 2022, welches unter dem Thema Freiheit aufgeführt wird, vor.
Erst nach mehreren Zugaben von Christian, dem Duo Fracksausen und dem Männergesangverein endete der gelungene, harmonische Abend.
Es däd mi gräba, wenn i ned dabei gwesa wär.

Text, Bild: Liederkranz Frittlingen


Die Proben gehen wieder los!!

Als erstes hat sich Andreas Puttkammer vom Mädchenchor Rottweil mit den Bestimmungen auseinandergesetzt, und nach mehrmaligen Telefonaten mit den Verantwortlichen bei der Stadt Rottweil grünes Licht für die Probe im Freien erhalten.


Chorverbandstag erstmals digital, sogar mit gemeinsamem Singen

Vorstand einstimmig wiedergewählt / Interessante Fortbildungen im Angebot

Es war eine Premiere: Der Verbandstag des Chorverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg (CVSBH) fand am 20.03.2021 erstmals komplett digital statt. Und es hat bestens funktioniert, auch dank der hervorragenden Vorbereitung von Johannes Pfeffer, Felix Herrmann und Nina Ruckhaber von den Black Forest Voices aus Freiburg, die sowohl den Testlauf am Donnerstagabend als auch die eigentliche Veranstaltung technisch begleiteten, moderierten und manch einen Teilnehmer mit viel Geduld durch das Programm lotsten. Vorsitzender Dieter Kleinmann dankte aber auch Geschäftsführerin Monika Koch, die ebenfalls viel Mühe und Zeit in die Vorbereitung der Veranstaltung gesteckt hatte, die nicht nur digital abgehalten werden, sondern auch den ausgefallenen Verbands- und Jugendtag 2020 mit einbeziehen musste.

 

Die Berichte

Um den Ablauf kompakt zu halten, hatten die Vereine die Berichte des Vorstands schon vorab zugeschickt bekommen. Vorsitzender Kleinmann blickte darin auf 2019 zurück, wo es einen erfolgreichen Vizechorleiterlehrgang mit elf Teilnehmern gab, Ständchen zu runden Geburtstagen und anderen Anlässen, Vereinsjubiläen in Mühlheim und Seedorf und natürlich den Höhepunkt: Das Chorprojekt „Lass die Moleküle swingen“ mit einem tollen Konzert in Rottweil und einem Auftritt beim Chorfest in Heilbronn. Unter der Leitung von Helmut Cromm und mit dem Hilde Pohl-Trio wurde das zu einem swingenden Erfolg, alles weitere fiel dann Corona zum Opfer.

74 Chöre sind im Verband aktiv, wie Geschäftsführerin Monika Koch berichtete, 23 Vereine machen Kinder- und Jugendarbeit mit über 30 jungen Chören, 2435 Sänger gibt es, 508 davon Kinder und Jugendliche. Viel zu tun gab es auch mit der Pflege der Webseite, den Vereinszuschüssen, der Umplanung von Veranstaltungen wegen der Pandemie und der Unterstützung in Sachen Transparenzregister.

Wenig bis keine Resonanz gab es auf die Angebote des Jugendbeirats, das berichtete Thomas Schneider: Zu den Stammtischen kam keiner, das Musical „Freude“ wurde nach einer ersten, sehr schönen Probe durch Corona gestoppt. Immerhin vier Vereine, Wurmlingen, Zimmern ob Rottweil, Winzeln und Oberndorf waren mit ihren Kinder- und Jugendchören dabei, und man hatte viel Spaß. Weitere Ideen sind da: gemeinsame Spielenachmittage, Straßenmusik, Auftritte auf Marktplätzen, es sei allerdings schwierig, wenn von den Vereinen keine Rückmeldung komme, so Schneider.

Verbandschormeisterin Judith Lang-Rutha warb für das Caruso-Projekt: Damit werden Kindergärten und Kindertagesstätten für das so wichtige Singen mit Kindern ausgezeichnet. Sie warb dafür, die Kindertageseinrichtungen vor Ort darauf anzusprechen und auch für das nächste Vizechorleiter-Update, das für Ende des Jahres geplant ist. Zudem freute sie sich über das Mitsing-Chorvideo des Konstanzer „Chorohnenamen“ und das Webinar von Uli Groß, die zeigte, wie Chorproben digital möglich sind. Sie warb auch für die neue Struktur der Chorleiterausbildung, die jetzt bis zur Möglichkeit, an der Musikhochschule in Trossingen zu studieren, führt.

 

Zusammen singen,

auch das ging am Samstag digital: Das als Stapelsong vom Chor Cantutti der Chorgemeinschaft Tuttlingen mit Uli Groß aufgenommene „Ich bin ganz Chor“ wurde eingespielt, und wer mochte, sang vor seinem Rechner mit. „Ein Verbandstag ohne Singen wäre kein Verbandstag“, konstatierte Dieter Kleinmann.

 

Die Wahlen

Digital wurde dann auch abgestimmt, was recht flott ging.
Die Entlastung des Vorstands,
die Wiederwahlen von Dieter Kleinmann als Vorsitzendem,
Brigitte Jani-Lutz und Joachim Walter als Stellvertretern waren einstimmig, ebenso die Wahl von Raimund Kupferschmid, der als weiterer Stellvertreter kandidierte.
Einen Schriftführer gibt es nicht, den Job teilt sich der Vorstand.
Schatzmeisterin Monika Koch wurde einstimmig bestätigt,
in gleicher Weise Chormeisterin Judith Lang-Rutha als Verbandschormeisterin und Moni Marcel als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit.
Als Beisitzer wurden Judith Abele-Rothenhäusler, Gabriela Gollasch, Dennis Heitinger, Michael Leuchsner, Claus Penalver, Cornelia Schöntges, Frank Schlotterbeck und Karl-Heinz Villinger gewählt,
Kassenprüfer bleiben Günther Buchholz und Jürgen Eßlinger.
Auch eine vom Finanzamt geforderte Satzungsänderung ging einstimmig über die Bühne.
Der nächste Chorverbandstag wird – dann hoffentlich präsent – am 19. März in Tuttlingen stattfinden, auch da war man sich einig.

Torsten Litla aus Seedorf ist nun der neue Chorjugendvorsitzende, weitere Mitstreiter ließen sich nicht finden.

Dieter Kleinmann dankte Herbert Schaz, Manfred Moser, Manuela Lebeau und Thomas Schneider für ihr langjähriges Engagement im Verband. Sie hatten ihre Geschenke schon im Vorfeld zugeschickt bekommen.

 

Monika Koch ging auf das Transparenzregister ein: „Wir kommen nicht drumherum, die Rechnungen zu bezahlen.“ Sie habe mehrfach versucht, sich dort einzuloggen, ohne Erfolg. Sobald sie sich hier durchgearbeitet habe, werde sie den Vereinsvorständen zeigen, wie es mit der Befreiung davon ab 2021 funktioniert.

 

Die Fortbildungen

Die Black Forest Voices bieten mehrere Fortbildungen an, „Popgesang leicht gemacht“ und „Flow in der Chorprobe“. Auch der Verband plant Fortbildungen, darunter „Von Ideen, die Flüüügel verleihen“ mit Uli Groß und eine mit Ellen Strauß-Wallisch zur Kooperation Schule-Verein.

Text: Moni Marcel; Bild: Monika Koch

 


Digitaler Chorverbandstag eine Herausforderung

Workshop zum digitalen Chorproben findet großes Interesse

Der bevorstehende Chorverbandstag stand im Mittelpunkt der letzten Sitzung des Verbands-
Vorstands. Denn auch der soll am 20. März ab 14 Uhr digital stattfinden, und das wird eine
technische Herausforderung. Unterstützung bekommt der Chorverband Schwarzwald-Baar-Heuberg
(CV SBH) dabei vom Schwäbischen Chorverband, wo man sich damit schon auskennt.
Geschäftsführerin Monika Koch lud alle Vereine ein, im Vorfeld einen Testlauf zu machen. Dieser
findet am 18. März um 19.30 Uhr statt. Die Herausforderung dabei ist, dass die Vereinsvertreter
digital abstimmen werden. Der Vorstand einigte sich auch darauf, den Chorverbandstag 2022 am 19.
März im evangelischen Gemeindehaus in Tuttlingen zu veranstalten – davon ausgehend, dass dann
Präsenzveranstaltungen endlich wieder möglich sind.

Monika Koch teilte mit, dass der Workshop mit Uli Groß zum Thema digitale Chorproben eine
erstaunliche Resonanz gefunden hat. Angedacht ist außerdem ein Workshop mit Ellen Strauß-
Wallisch. Der hätte schon im letzten Jahr stattfinden sollen, fiel dann aber Corona zum Opfer. Nun
soll es eine virtuelle Version geben. Thema ist die Stärkung von Kinder- und Jugendchören, denen es
in der Krise besonders schwer fällt, ihre Schäfchen zusammenzuhalten. Ellen Strauß-Wallisch hat da
allerhand gute Tipps, wie man junge Sängerinnen und Sänger gewinnen, motivieren und dafür auch
Fördergelder bekommen kann. Im kommenden Jahr will der Verband dann auch wieder den
Vizechorleiterlehrgang anbieten.

Die Geschäftsführerin berichtete zudem, dass das Online-Singen des Konstanzer „Chorohnenamen“ –
der Verein gehört inzwischen zum Chorverband Schwarzwald-Baar-Heuberg – hervorragend
angenommen wurde, so dass keine zusätzlichen Sänger und Sängerinnen mehr teilnehmen können.
„Digital läuft besser als gedacht“, kommentierte Verbandsvorsitzender Dieter Kleinmann. Thema der
Sitzung war auch das Transparenzregister der EU, in dem auch gemeinnützige Vereine gelistet sind,
die sich hier befreien lassen können. Dies allerdings ist mit großem bürokratische Aufwand
verbunden. Verbandsvorsitzender Dieter Kleinmann wird den Vereinen diesbezüglich eine
entsprechende Hilfestellung anbieten.“ Aber es gab auch gute Nachrichten::Das Land schüttet wieder
Corona-Fördergelder an die Vereine aus, wovon auch die Verbandsmitglieder profitieren können.

Text: Moni Marcel


Chorverband bietet Workshop für digitale Chorproben – Aktive Neuzugänge aus Konstanz und Freiburg

Bei der ersten digitalen Sitzung des Chorverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg (CVSBH) in
diesem Jahr beschloss der Vorstand, einen Workshop anzubieten, in dem die Chorleiter lernen,
wie es möglich ist, Chorproben auch digital durchzuführen. Denn dass den Sängern und
Dirigenten das gemeinsame Proben sehr fehlt, und es auch so bald wohl noch nicht möglich sein
wird, betonte Geschäftsführerin Monika Koch. Wie man zusammen singen kann, ohne sich
wirklich zu treffen, das hat Uli Groß erfolgreich mit ihren Chören ausprobiert. Sie wird im am
20.Februar ihre Erfahrungen und Tipps weitergeben. Den Vorstandsmitgliedern erzählte Uli
Groß, die auch den bekannten Chor Wireless leitet, von anfänglichen technischen
Schwierigkeiten. So wurde das Klavier vom Computerprogramm als Störfaktor wahrgenommen,
ein E-Piano verschaffte dann aber Abhilfe. Die Chormitglieder bekommen im Vorfeld die Noten
als PDF-Datei zugeschickt, und nun können die einzelnen Register gemeinsam proben und der
Chor sich auf die nächsten Auftritte vorbereiten. Die Sänger hätten mit der Zeit ihre Scheu vor
dem Singen am Computer und mit Kopfhörern verloren, erzählte Uli Groß, und dass es mit den
eingesetzten Übefiles inzwischen richtig toll klappe. Auch sei sie dabei, die Sänger ihre Stimmen
einsingen zu lassen und dann zusammenzuschneiden. Und das digitale Proben klappe nicht nur
bei den jungen Sängern, auch die älteren seien vermehrt dabei. „Ich habe auch die Kinder von
Sängern angesprochen, ob sie ihren Eltern helfen können.“ Der Vorstand einigte sich darauf,
den Verbandschören eine gemeinsame Aufnahme des Liedes „Ich bin ganz Chor“ (Sieger des
Kompositionswettbewerbs des Chorverbandes 2011) anzubieten. Ein Tontechniker wird dann
das Ganze zusammenschneiden, so dass sich alle Sängerinnen und Sänger des Chorverbandes
dieses Lied herunterladen können.
Monika Koch berichtete vom Neuzugang, den Black Forest Voices, die im vergangenen Jahr ihr
Festival komplett digital abhielten. „Wir freuen uns, dass ein so aktiver Chor zu uns gekommen
ist“, so die Geschäftsführerin. Eine digitale Fortbildung der Black Forest Voices wird demnächst
in Trägerschaft des CVSBH angeboten. Auch der „Chorohnenamen“ aus Konstanz, der jetzt
Mitglied des Verbands wurde, ist in diesen Zeiten aktiv, probt digital und arbeitet an einer
Aufnahme von „Thank you for the music“.
Der Chorverbandstag 2021 – Corona bedingt – auch der Chorverbands- und Jugendtag 2020
wird, so Verbandsvorsitzender Dieter Kleinmann, am 20. März 2021 digital stattfinden. Die
anstehenden Vorstandswahlen finden für den Vorstand lediglich für zwei Jahre und für den
Jugendvorstand für ein Jahr statt. Die Entlastung als auch die Wahlen können, so der Justitiar
des Schwäbischen Chorverbandes, Rechtsanwalt Heieck, auch „online“ stattfinden.

Der Vorstand beschloss schließlich, den Chorverbands- und Jugendtag im März 2022 in
Tuttlingen auszutragen.
Mehr dazu unter www.chorverbandsbh.de

Text: Moni Marcel


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